Umfragewerte der Sonntagsfrage

SPD
CDU/CSU
Grüne
AfD
FDP
Linke
Sonst.
27,0
22,0
15,0
11,0
11,0
7,0
7,0
+1,0
+2,0
±0
-1,0
-2,0
±0
±0

Politische Ausrichtung der Parteien

Was bedeuten die Symbole?
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Linksaußen
Links
Mitte-links
Mitte
Transversal
Unbekannt
Mitte-rechts
Rechts
Rechtsaußen
Liberal
Umwelt & Klima
Regional
Tierschutz
Satire

13.09.2021 - 16.09.2021

1097 Befragte

Nächste Wahl: 2029

Die nächste Wahl findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Regierung könnte im Amt bleiben

Mit den Umfragewerten von Trend Research Hamburg erreichen die Regierungsparteien 43.7% der Sitze.

Trend Research Hamburg im Überblick

Koalitionsmöglichkeiten

Sperrklausel

5%-Hürde für Parteien, Ausnahme bei drei Direktmandaten.

Wer könnte ins Parlament einziehen?

Im aktuellen Wahltrend könnten 5 Parteien ins Parlament einziehen: CDU/CSU mit 222 Abgeordneten, SPD mit 136 Abgeordneten, Grüne mit 122 Abgeordneten, AfD mit 107 Abgeordneten und FDP mit 43 Abgeordneten Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Deutschland

Die Wahl zum Deutschen Bundestag erfolgt nach den Grundsätzen der personalisierten Verhältniswahl. Wähler geben zwei Stimmen ab: Die Erststimme entscheidet über das Direktmandat im Wahlkreis, während die Zweitstimme maßgeblich für die Stärke der Parteien im Parlament ist. Seit der Wahlrechtsreform 2023 ist die Größe des Bundestages auf 630 Abgeordnete festgeschrieben. Eine Besonderheit ist, dass Direktmandate nur noch dann zugeteilt werden, wenn sie durch das Zweitstimmenergebnis der jeweiligen Partei gedeckt sind. Dies verhindert das Entstehen von Überhang- und Ausgleichsmandaten und sorgt für eine transparente Sitzverteilung.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in den Bundestag gilt in Deutschland die Fünf-Prozent-Hürde. Parteien müssen mindestens 5% der gültigen Zweitstimmen auf Bundesebene erreichen, um bei der Sitzverteilung berücksichtigt zu werden. Eine wichtige Ausnahme ist die Grundmandatsklausel: Erringt eine Partei mindestens drei Direktmandate, zieht sie auch dann in der Stärke ihres Zweitstimmenergebnisses in den Bundestag ein, wenn sie an der 5%-Hürde scheitert. Diese Regelung sichert die parlamentarische Repräsentation regional stark verwurzelter Parteien und wurde durch das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2024 in ihrem Kern bestätigt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Deutschland ist traditionell von der Suche nach stabilen Koalitionsmehrheiten geprägt, da meist keine Partei die absolute Mehrheit der Sitze alleine erreicht. Nach der Wahl finden Sondierungsgespräche und formale Koalitionsverhandlungen statt, die in einem Koalitionsvertrag münden. Ein spezifisches Merkmal der aktuellen politischen Landschaft ist das Brandmauer-Prinzip: Etablierte Parteien der Mitte schließen Koalitionen mit Kräften am äußeren rechten Rand (insbesondere der AfD) derzeit kategorisch aus. Dies führt dazu, dass oft Dreier-Bündnisse wie die „Jamaika-“ oder „Kenia-Koalition“ notwendig werden, um eine regierungsfähige Mehrheit jenseits der politischen Ränder zu bilden.
CDU/CSU + SPD
Mitte
56,8%
CDU/CSU + Grüne
Mitte-rechts
54,6%
CDU/CSU + AfD
Mitte-rechts
52,2%
SPD + Grüne + FDP
Mitte-links
47,8%

Wichtige Parteien in Deutschland

Die Akteure im parlamentarischen Wettbewerb

Diese Übersicht zeigt alle Parteien, die aufgrund ihrer aktuellen Umfragewerte eine realistische Chance auf den Einzug ins Parlament in Deutschland haben oder die politische Debatte maßgeblich prägen. Die Einordnung ihrer Ausrichtung ist dabei entscheidend für das Verständnis der Lagerbildung und der rechnerisch möglichen Mehrheiten im kommenden Parlament.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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