Norstat
Ühiskonnauuringute Instituut
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Ühiskonnauuringute Instituut
1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Estland findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Norstat würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 17,8% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Estland von Norstat führt Isamaa mit 33,6%. Es folgen EKRE mit 18,1%, Reformierakond mit 16,2%, Keskerakond mit 14,9%, SDE mit 8,8%, Parempoolsed mit 3,3%, E200 mit 1,7%, EER mit 1,2% und Koos mit 0,8%. Sonstige Parteien erreichen 1,4% der Stimmen.
Norstat erreicht im PolitPro Score 69 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Norstat zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,1 Prozentpunkte ab.
In 33% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von EKRE höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 29% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von Isamaa höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von Keskerakond höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 38% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von Reformierakond höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 32% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von E200 niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 23% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von EKRE niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von Reformierakond niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 31% der Umfragen bewertet Norstat die Werte von SDE niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Estland liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Norstat würden voraussichtlich 5 Parteien die 5-Prozent-Hürde überwinden und in die estnische Riigikogu einziehen: Isamaa mit 38 Abgeordneten, EKRE mit 20 Abgeordneten, Reformierakond mit 18 Abgeordneten, Keskerakond mit 16 Abgeordneten und SDE mit 9 Abgeordneten.
Das estnische Parlament (Riigikogu] umfasst 101 Abgeordnete, die alle vier Jahre nach einem Verhältniswahlsystem gewählt werden. Das Land ist in 12 Mehrpersonen-Wahlkreise unterteilt. Estland ist weltweiter Vorreiter beim sogenannten „i-Voting“: Bürger können ihre Stimme sicher über das Internet abgeben, was bereits von mehr als der Hälfte der Wählerschaft genutzt wird. Die Sitzverteilung erfolgt in drei Stufen – über einfache Quoten in den Wahlkreisen, Listenmandate auf Bezirksebene und schließlich über Ausgleichsmandate auf nationaler Ebene, um eine hohe Proportionalität zu gewährleisten.
Für den Einzug in den Riigikogu gilt in Estland eine landesweite Sperrklausel von 5%. Parteien müssen diesen Anteil der gültigen Stimmen erreichen, um bei der Verteilung der Listen- und Ausgleichsmandate berücksichtigt zu werden. Einzelkandidaten können jedoch auch ohne das Erreichen der 5%-Hürde in das Parlament einziehen, sofern sie in ihrem jeweiligen Wahlkreis eine einfache Quote (das sogenannte persönliche Mandat] erreichen. Diese Regelung sichert eine Balance zwischen der Stabilität des Parteiensystems und der Bedeutung starker lokaler Persönlichkeiten.
Da das Wahlsystem meist zu einem Parlament mit mehreren Parteien führt, sind Koalitionsregierungen in Estland die Regel. Nach der Wahl ernennt der Präsident einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten – üblicherweise den Vorsitzenden der stärksten Partei –, der dann versucht, eine Koalition zu bilden. Die neue Regierung benötigt die formale Zustimmung des Riigikogu, um ihr Amt anzutreten. Die estnische Politik ist oft von pragmatischen Bündnissen geprägt, die sich häufig auf Themen wie Digitalisierung, wirtschaftliche Stabilität und die nationale Sicherheit konzentrieren.