extrême gauche
extreme Linke
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Linksaußen
Keine Fraktion im EU Parlament
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Das Fundament der EXG bildet die marxistische, trotzkistische oder anarchistische Ideologie. Ihr Weltbild ist vom Klassenkampf geprägt: Der Staat wird als Instrument der herrschenden Klasse betrachtet, das die arbeitende Bevölkerung unterdrückt. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass soziale Gerechtigkeit nicht durch Reformen innerhalb des bestehenden Systems, sondern nur durch einen tiefgreifenden Bruch mit der kapitalistischen Eigentumsordnung und die Vergesellschaftung von Produktionsmitteln erreicht werden kann.
Die Agenda der EXG fokussiert sich auf die kompromisslose Umverteilung von Reichtum und den Schutz der Arbeitnehmerrechte. Zu den Kernforderungen gehören massive Lohnerhöhungen, das Verbot von Entlassungen in profitablen Unternehmen und die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien sowie Banken. Ihre Politik richtet sich primär an das Prekariat, die klassische Arbeiterschicht und junge Aktivisten. Internationalistisch geprägt, lehnen sie neoliberale Strukturen der EU ab und fordern eine grenzüberschreitende Solidarität der Unterdrückten.
Strategisch fungiert die EXG als außerparlamentarisches Korrektiv und radikale Opposition. Während sie an Wahlen teilnimmt, um ihre Ideen zu verbreiten, liegt ihr Schwerpunkt oft auf dem „Kampf auf der Straße“, Streiks und sozialen Bewegungen. Ihr Verhältnis zu staatlichen Institutionen ist von tiefem Misstrauen geprägt, da sie die Polizei und Justiz oft als Repressionsorgane wahrnimmt. Spannungsfelder entstehen regelmäßig in der Abgrenzung zur gemäßigten Linken, der sie Verrat an den Arbeiterinteressen vorwirft.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”