Nouveau Front populaire
Neue Volksfront
Neue Volksfront
Keine Fraktion im EU Parlament
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Links
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Sozialdemokratisch
Mitte-links
Sozialdemokratisch
Das Fundament des NFP ruht auf einem radikalen Antifaschismus und einer strikten Ablehnung neoliberaler Wirtschaftspolitik. Das Bündnis versteht den Staat als aktiven Akteur der Umverteilung und Garanten für soziale Gerechtigkeit. Das Menschenbild ist kollektivistisch geprägt: Solidarität steht über individuellem Wettbewerb. Die ideologische Klammer bildet das Erbe der historischen Volksfront von 1936, ergänzt durch modernen Öko-Sozialismus und einen ausgeprägten Säkularismus (Laizismus), der die Trennung von Kirche und Staat radikal verteidigt.
Die Agenda zielt auf eine massive Erhöhung der Staatsausgaben, die Senkung des Renteneintrittsalters und eine drastische Besteuerung hoher Vermögen ab. Das Bündnis adressiert primär die Arbeitnehmerschaft, prekär Beschäftigte und die Jugend in urbanen Zentren sowie den Vorstädten. Ökologisch fordert der Block einen schnellen Ausstieg aus fossilen Energien bei gleichzeitigem sozialem Ausgleich. Spannungsfelder bestehen intern vor allem in der Außenpolitik, insbesondere beim Umgang mit internationalen Konflikten und der zukünftigen Ausrichtung der Europäischen Union.
Strategisch agiert das NFP als defensives Schutzschild der Linken, um eine Zersplitterung im Mehrheitswahlrecht zu verhindern. Es positioniert sich als systemkritischer Pol, der die Institutionen der Fünften Republik oft als zu präsidial und bürgerfern kritisiert. Während moderate Teile den parlamentarischen Kompromiss suchen, setzen radikalere Flügel auf die Mobilisierung der Straße. Das Verhältnis zum Rechtsstaat ist von der Forderung nach einer "Sechsten Republik" geprägt, die eine Machtverschiebung weg vom Präsidenten hin zum Parlament anstrebt.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”