Reconquête
Rückeroberung
Rückeroberung
Rechtsaußen
Fraktion im EU Parlament
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Das Weltbild basiert auf der Theorie des „Großen Austauschs“ und der Sorge um den kulturellen Niedergang Frankreichs. Die Partei sieht die französische Nation als eine Schicksalsgemeinschaft, die durch Masseneinwanderung und den Islam in ihrer Existenz bedroht ist. Ihr Menschenbild ist exklusiv und kulturzentriert: Integration wird als unzureichend abgelehnt, stattdessen wird eine vollständige Assimilation an die christlich-abendländischen Werte gefordert. Der Staat fungiert hierbei als Schutzmacht der nationalen Identität.
Die Agenda ist geprägt von einer kompromisslosen Anti-Immigrationspolitik, darunter die Forderung nach „Remigration“ und dem Ende des Familiennachzugs. Wirtschaftspolitisch vertritt die Partei liberale Ansätze wie Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie, um das Unternehmertum zu stärken. Damit zielt sie auf eine Allianz aus wohlhabenden Konservativen und patriotischen Arbeiterschichten ab. Bildungspolitisch strebt sie eine Rückkehr zu autoritären, traditionellen Werten und eine strikte Trennung von Religion und Staat (Laizität) an.
Strategisch besetzt Reconquête den Raum rechts des Rassemblement National und versucht, durch eine intellektualisierte Provokation den öffentlichen Diskurs nach rechts zu verschieben. Sie fungiert als ideologischer Brandbeschleuniger, der Themen wie Identität und Demografie radikalisiert. Während sie sich formal zum Rechtsstaat bekennt, fordert sie oft juristische Sonderwege, um internationale Konventionen wie die Menschenrechtskonvention zugunsten nationaler Souveränität auszuhebeln, was ihr Verhältnis zu demokratischen Institutionen spannungsreich macht.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”