Regionalists
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Regional
Keine Fraktion im EU Parlament
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Das Fundament dieser Bewegung ist die Ablehnung des historischen französischen Zentralismus. Sie sehen Frankreich nicht als monolithischen Einheitsstaat, sondern als Verbund historischer Identitäten wie der Bretagne, Korsikas oder Okzitaniens. Ihr Weltbild betont die Subsidiarität: Entscheidungen sollen so nah wie möglich am Bürger getroffen werden. Der Schutz regionaler Sprachen und Bräuche ist für sie kein bloßes Folklore-Projekt, sondern ein essenzielles Menschenrecht auf kulturelle Selbstbestimmung.
Die Agenda konzentriert sich auf die fiskalische und legislative Autonomie der Regionen. Sie fordern eigene Steuerkompetenzen und Parlamente mit echter Entscheidungsgewalt. Ihre Politik richtet sich an Bewohner der Peripherie, die sich von Paris abgehängt fühlen, sowie an kulturelle Minderheiten. Wirtschaftlich setzen sie oft auf nachhaltigen, lokalen Tourismus und die Stärkung mittelständischer Strukturen vor Ort, um die Landflucht in die Metropolen zu stoppen und regionale Wertschöpfungsketten zu sichern.
Strategisch agieren die Regionalisten als Korrektiv zum Pariser Machtzentrum. Ihr Verhältnis zum Rechtsstaat ist meist kooperativ, wobei sie die Verfassung zugunsten einer Föderalisierung reformieren wollen. Spannungsfelder entstehen dort, wo radikale Flügel die staatliche Einheit offen infrage stellen. Innerhalb des Systems fungieren sie oft als Zünglein an der Waage in Regionalparlamenten, wobei sie Allianzen über ideologische Grenzen hinweg schließen, solange die Stärkung der lokalen Ebene im Vordergrund steht.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”