Interview
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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2355 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Griechenland findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Interview würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 36,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Griechenland von Interview führt Nea Dimokratia mit 30,1%. Es folgen SYRIZA mit 15,8%, PASOK mit 12,8%, Ellinikí Lýsi mit 9,3%, Kommounistikó mit 6,7%, NIKI mit 4,6%, Néa Aristerá mit 4,4%, Plefsi Eleftherias mit 2,2% und Spartiátes mit 1,2%. Sonstige Parteien erreichen 12,9% der Stimmen.
Interview erreicht im PolitPro Score 55 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Interview zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,8 Prozentpunkte ab.
In 50% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Dimokrates höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Kommounistikó niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Nea Dimokratia niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 56% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Plefsi Eleftherias niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 54% der Umfragen bewertet Interview die Werte von SYRIZA niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Griechenland liegt bei 3%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Interview würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das griechische Parlament einziehen: Nea Dimokratia mit 108 Abgeordneten, SYRIZA mit 57 Abgeordneten, PASOK mit 46 Abgeordneten, Ellinikí Lýsi mit 33 Abgeordneten, Kommounistikó mit 24 Abgeordneten, NIKI mit 16 Abgeordneten und Néa Aristerá mit 16 Abgeordneten.
Das griechische Parlament (Vouli ton Ellinon] besteht aus 300 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Griechenland nutzt ein verstärktes Verhältniswahlrecht. Das bedeutet, dass der Großteil der Sitze proportional vergeben wird, die stärkste Partei jedoch unter bestimmten Bedingungen einen Sitzbonus (Bonus-System] erhält. Dieser Bonus ist degressiv gestaltet und hilft der siegreichen Partei, eine absolute Mehrheit der Sitze zu erreichen, um eine stabile Einparteienregierung zu bilden. Die Wähler geben ihre Stimme für Parteilisten ab, können aber durch Kreuzchen neben den Namen der Kandidaten (Präferenzstimmen] mitbestimmen, wer die Mandate der Partei besetzt.
Damit eine politische Partei in das griechische Parlament einziehen kann, muss sie eine landesweite Sperrklausel von 3% der gültigen Stimmen überspringen. Diese Hürde gilt sowohl für einzelne Parteien als auch für Parteienbündnisse. Parteien, die unter dieser Schwelle bleiben, werden bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt. Die Stimmen für Parteien unterhalb der 3%-Hürde werden bei der Berechnung der Mandate für die qualifizierten Parteien proportional umgelegt, was die Bildung parlamentarischer Mehrheiten zusätzlich erleichtert.
Die Regierungsbildung in Griechenland folgt dem Ziel der Stabilität. Der Präsident der Republik erteilt dem Führer der Partei mit den meisten Sitzen das Mandat zur Regierungsbildung. Dank des Bonus-Systems ist es in Griechenland häufiger als in anderen europäischen Ländern möglich, dass eine Partei allein regiert. Reichen die Sitze nicht für eine absolute Mehrheit (151 von 300 Sitzen], werden explorative Mandate an die zweit- und drittstärksten Parteien vergeben, um Koalitionsmöglichkeiten zu prüfen. Scheitern alle Versuche, werden Neuwahlen angesetzt, die oft unter einem Wahlsystem stattfinden, das die Mehrheitsbildung begünstigt.