Interview
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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2848 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Griechenland findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Interview würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 29,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Griechenland von Interview vom 25. August 2025 führt Nea Dimokratia mit 25,9%. Dahinter liegen PASOK mit 14,8%, Ellinikí Lýsi mit 10,2%, Plefsi Eleftherias mit 10%, Kommounistikó mit 7,9%, Foní Logikís mit 5,3%, MeRA25 mit 5,2%, Kínima Dimokratías mit 5%, SYRIZA mit 4,5%, Néa Aristerá mit 2,1% und NIKI mit 1,3%. Sonstige Parteien erreichen 7,8% der Stimmen.
Interview erreicht im PolitPro Score 61 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Interview zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,8 Prozentpunkte ab.
In 21% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Foní Logikís höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 50% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Kínima Dimokratías höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 31% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Nea Dimokratia niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Interview die Werte von PASOK niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 43% der Umfragen bewertet Interview die Werte von Plefsi Eleftherias niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 50% der Umfragen bewertet Interview die Werte von SYRIZA niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Griechenland liegt bei 3%.
Nach den aktuellen Daten von Alco würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das griechische Parlament einziehen: Nea Dimokratia mit 95 Abgeordneten, PASOK mit 52 Abgeordneten, Kommounistikó mit 30 Abgeordneten, Ellinikí Lýsi mit 29 Abgeordneten, SYRIZA mit 28 Abgeordneten, Foní Logikís mit 22 Abgeordneten, Plefsi Eleftherias mit 21 Abgeordneten, NIKI mit 13 Abgeordneten und Kínima Dimokratías mit 10 Abgeordneten.
Das griechische Parlament (Vouli ton Ellinon] besteht aus 300 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Griechenland nutzt ein verstärktes Verhältniswahlrecht. Das bedeutet, dass der Großteil der Sitze proportional vergeben wird, die stärkste Partei jedoch unter bestimmten Bedingungen einen Sitzbonus (Bonus-System] erhält. Dieser Bonus ist degressiv gestaltet und hilft der siegreichen Partei, eine absolute Mehrheit der Sitze zu erreichen, um eine stabile Einparteienregierung zu bilden. Die Wähler geben ihre Stimme für Parteilisten ab, können aber durch Kreuzchen neben den Namen der Kandidaten (Präferenzstimmen] mitbestimmen, wer die Mandate der Partei besetzt.
Damit eine politische Partei in das griechische Parlament einziehen kann, muss sie eine landesweite Sperrklausel von 3% der gültigen Stimmen überspringen. Diese Hürde gilt sowohl für einzelne Parteien als auch für Parteienbündnisse. Parteien, die unter dieser Schwelle bleiben, werden bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt. Die Stimmen für Parteien unterhalb der 3%-Hürde werden bei der Berechnung der Mandate für die qualifizierten Parteien proportional umgelegt, was die Bildung parlamentarischer Mehrheiten zusätzlich erleichtert.
Die Regierungsbildung in Griechenland folgt dem Ziel der Stabilität. Der Präsident der Republik erteilt dem Führer der Partei mit den meisten Sitzen das Mandat zur Regierungsbildung. Dank des Bonus-Systems ist es in Griechenland häufiger als in anderen europäischen Ländern möglich, dass eine Partei allein regiert. Reichen die Sitze nicht für eine absolute Mehrheit (151 von 300 Sitzen], werden explorative Mandate an die zweit- und drittstärksten Parteien vergeben, um Koalitionsmöglichkeiten zu prüfen. Scheitern alle Versuche, werden Neuwahlen angesetzt, die oft unter einem Wahlsystem stattfinden, das die Mehrheitsbildung begünstigt.