Forsa
Hamburger Abendblatt
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Hamburger Abendblatt
1017 Befragte
Die nächste Bürgerschaftswahl findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Hamburg von Forsa führt SPD mit 30%. Es folgen CDU mit 21%, Grüne mit 21%, AfD mit 8%, Die Linke mit 5%, BSW mit 4% und FDP mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 24% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Hamburg liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die Hamburger Bürgerschaft einziehen: SPD mit 43 Abgeordneten, CDU mit 30 Abgeordneten, Grüne mit 30 Abgeordneten, AfD mit 11 Abgeordneten und Die Linke mit 7 Abgeordneten.
Hamburg bietet eines der bürgernächsten Wahlsysteme: Mit insgesamt 10 Stimmen (5 für Landeslisten, 5 für Wahlkreislisten] haben die Wähler maximalen Einfluss. Durch Panaschieren und Kumulieren können Kandidaten direkt „nach vorne“ gewählt werden. Dies bricht die Macht der starren Parteilisten und macht die Hamburger Bürgerschaftswahl zu einer echten Personenwahl.
Die Fünf-Prozent-Hürde gilt landesweit. Da Hamburg als Stadtstaat keine Grundmandatsklausel hat, müssen Parteien diesen Anteil an den Gesamtstimmen erreichen. Durch die hohe Anzahl an Stimmen ist das Auszählverfahren komplex, spiegelt aber die differenzierten politischen Wünsche der Hanseaten sehr präzise wider.
Die politische Landschaft in Hamburg wird seit Jahren von stabilen rot-grünen Bündnissen dominiert. Die SPD genießt als traditionelle „Hamburg-Partei“ tiefes Vertrauen, während die Grünen in den urbanen Milieus fast gleichauf liegen. Koalitionsverhandlungen im Rathaus drehen sich meist um die großen Themen Hafen, Mobilitätswende und Wohnungsbau.