Aktuelle Sonntagsfrage zur Bürgerschaftswahl in Hamburg (Infratest dimap, 7. Januar 2020)

2. Januar 2020 - 7. Januar 2020

1000 Befragte

Nächste Bürgerschaftswahl in Hamburg: 2030

Die nächste Bürgerschaftswahl in Hamburg findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Regierungsbündnis im Senat der Freien und Hansestadt Hamburg behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,3% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Infratest dimap?

In der aktuellen Sonntagsfrage zur Hamburg-Wahl von Infratest dimap vom 7. Januar 2020 liegt SPD mit 29% vorn. Dahinter positionieren sich Grüne mit 29%, CDU mit 15%, Die Linke mit 9%, AfD mit 7% und FDP mit 7%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Infratest dimap?

85

PolitPro Score

Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.

1,5

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Hamburg liegt bei 5%.

SPD + Grüne
Links
60,3%
SPD + CDU + FDP
Mitte-links
53,7%
Grüne + CDU + FDP
Mitte-links
52,9%
SPD + CDU
Mitte
46,3%
Grüne + CDU
Mitte-links
45,5%

Parlamentszusammensetzung laut Infratest dimap

Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die Hamburger Bürgerschaft einziehen: SPD mit 37 Abgeordneten, Grüne mit 36 Abgeordneten, CDU mit 19 Abgeordneten, Die Linke mit 11 Abgeordneten, AfD mit 9 Abgeordneten und FDP mit 9 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Hamburg

Hamburg bietet eines der bürgernächsten Wahlsysteme: Mit insgesamt 10 Stimmen (5 für Landeslisten, 5 für Wahlkreislisten] haben die Wähler maximalen Einfluss. Durch Panaschieren und Kumulieren können Kandidaten direkt „nach vorne“ gewählt werden. Dies bricht die Macht der starren Parteilisten und macht die Hamburger Bürgerschaftswahl zu einer echten Personenwahl.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt landesweit. Da Hamburg als Stadtstaat keine Grundmandatsklausel hat, müssen Parteien diesen Anteil an den Gesamtstimmen erreichen. Durch die hohe Anzahl an Stimmen ist das Auszählverfahren komplex, spiegelt aber die differenzierten politischen Wünsche der Hanseaten sehr präzise wider.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die politische Landschaft in Hamburg wird seit Jahren von stabilen rot-grünen Bündnissen dominiert. Die SPD genießt als traditionelle „Hamburg-Partei“ tiefes Vertrauen, während die Grünen in den urbanen Milieus fast gleichauf liegen. Koalitionsverhandlungen im Rathaus drehen sich meist um die großen Themen Hafen, Mobilitätswende und Wohnungsbau.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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