Aktuelle Sonntagsfrage zur Bürgerschaftswahl in Hamburg (INSA, 17. Februar 2020)

12. Februar 2020 - 17. Februar 2020

1006 Befragte

Nächste Bürgerschaftswahl: 2030

Die nächste Bürgerschaftswahl findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Regierungsbündnis im Senat der Freien und Hansestadt Hamburg behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von INSA würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 65,3% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von INSA?

In der Sonntagsfrage für Hamburg von INSA führt SPD mit 38%. Es folgen Grüne mit 23%, CDU mit 13%, Die Linke mit 8%, AfD mit 7% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von INSA?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Hamburg liegt bei 5%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • SPD
    ??%
  • Grüne
    ??%
  • CDU
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • SPD
    ??%
  • Grüne
    ??%
  • CDU
    ??%
  • Linke
    ??%
  • AfD
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Parlamentszusammensetzung laut INSA

Nach den aktuellen Daten von INSA würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die Hamburger Bürgerschaft einziehen: SPD mit 49 Abgeordneten, Grüne mit 30 Abgeordneten, CDU mit 17 Abgeordneten, Die Linke mit 10 Abgeordneten, AfD mit 9 Abgeordneten und FDP mit 6 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Hamburg

Hamburg bietet eines der bürgernächsten Wahlsysteme: Mit insgesamt 10 Stimmen (5 für Landeslisten, 5 für Wahlkreislisten] haben die Wähler maximalen Einfluss. Durch Panaschieren und Kumulieren können Kandidaten direkt „nach vorne“ gewählt werden. Dies bricht die Macht der starren Parteilisten und macht die Hamburger Bürgerschaftswahl zu einer echten Personenwahl.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde gilt landesweit. Da Hamburg als Stadtstaat keine Grundmandatsklausel hat, müssen Parteien diesen Anteil an den Gesamtstimmen erreichen. Durch die hohe Anzahl an Stimmen ist das Auszählverfahren komplex, spiegelt aber die differenzierten politischen Wünsche der Hanseaten sehr präzise wider.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die politische Landschaft in Hamburg wird seit Jahren von stabilen rot-grünen Bündnissen dominiert. Die SPD genießt als traditionelle „Hamburg-Partei“ tiefes Vertrauen, während die Grünen in den urbanen Milieus fast gleichauf liegen. Koalitionsverhandlungen im Rathaus drehen sich meist um die großen Themen Hafen, Mobilitätswende und Wohnungsbau.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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