Forsa
OSTHESSEN | NEWS
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1003 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Hessen findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 63,6% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der Sonntagsfrage für Hessen von Forsa führt CDU mit 38%. Es folgen AfD mit 16%, SPD mit 15%, Grüne mit 14%, BSW mit 3%, FDP mit 3% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 8% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 23% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Hessen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Hessen einziehen: CDU mit 50 Abgeordneten, AfD mit 21 Abgeordneten, SPD mit 20 Abgeordneten und Grüne mit 19 Abgeordneten.
Hessen nutzt das klassische personalisierte Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Die Größe des Landtags beträgt mindestens 110 Abgeordnete. Hessen gilt oft als „politisches Herz“ Deutschlands, da das Wahlsystem hier sehr stabil funktioniert und Überhangmandate durch Ausgleichsmandate verlässlich neutralisiert werden.
Es gilt die strikte Fünf-Prozent-Hürde ohne Grundmandatsklausel. Dies hat in der Vergangenheit oft dazu geführt, dass knappe Wahlausgänge über Wochen hinweg für politische Hängepartien sorgten, da das Scheitern kleinerer Parteien an der 5%-Marke die Mehrheitsverhältnisse komplett verschieben kann.
Hessen hat sich von einem Land der harten Lagerkämpfe zu einem Vorreiter neuer Bündnisse entwickelt. Nach Jahren der schwarz-grünen Zusammenarbeit gab es zuletzt einen Schwenk zur großen Koalition (Schwarz-Rot]. Die Regierungsbildung im Wiesbadener Stadtschloss ist heute weniger ideologisch, sondern stark pragmatisch geprägt.