Forschungsgruppe Wahlen
ZDF-Politbarometer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ZDF-Politbarometer
1039 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Hessen findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 59,1% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der Sonntagsfrage für Hessen von Forschungsgruppe Wahlen führt CDU mit 32%. Es folgen SPD mit 25%, Grüne mit 15%, AfD mit 11%, Die Linke mit 8% und FDP mit 6%. Sonstige Parteien erreichen 3% der Stimmen.
Forschungsgruppe Wahlen erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forschungsgruppe Wahlen zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 38% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Freie Wähler höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 36% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 40% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 26% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von FDP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Hessen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forschungsgruppe Wahlen würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Hessen einziehen: CDU mit 36 Abgeordneten, SPD mit 29 Abgeordneten, Grüne mit 17 Abgeordneten, AfD mit 12 Abgeordneten, Die Linke mit 9 Abgeordneten und FDP mit 7 Abgeordneten.
Hessen nutzt das klassische personalisierte Verhältniswahlrecht mit Erst- und Zweitstimme. Die Größe des Landtags beträgt mindestens 110 Abgeordnete. Hessen gilt oft als „politisches Herz“ Deutschlands, da das Wahlsystem hier sehr stabil funktioniert und Überhangmandate durch Ausgleichsmandate verlässlich neutralisiert werden.
Es gilt die strikte Fünf-Prozent-Hürde ohne Grundmandatsklausel. Dies hat in der Vergangenheit oft dazu geführt, dass knappe Wahlausgänge über Wochen hinweg für politische Hängepartien sorgten, da das Scheitern kleinerer Parteien an der 5%-Marke die Mehrheitsverhältnisse komplett verschieben kann.
Hessen hat sich von einem Land der harten Lagerkämpfe zu einem Vorreiter neuer Bündnisse entwickelt. Nach Jahren der schwarz-grünen Zusammenarbeit gab es zuletzt einen Schwenk zur großen Koalition (Schwarz-Rot]. Die Regierungsbildung im Wiesbadener Stadtschloss ist heute weniger ideologisch, sondern stark pragmatisch geprägt.