Prósent
Fréttablaðið
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Fréttablaðið
2500 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Island findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Prósent würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 30,2% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Island von Prósent führt Sjálfstæðisflokkurinn mit 20,1%. Es folgen Samfylkingin mit 14,7%, Píratar mit 13,1%, Framsóknarflokkurinn mit 12,2%, Vinstri græn mit 10,7%, Viðreisn mit 9,3%, Sósíalistaflokkur Íslands mit 6,9%, Miðflokkurinn mit 6,6% und Flokkur fólksins mit 5,2%. Sonstige Parteien erreichen 1,2% der Stimmen.
Prósent erreicht im PolitPro Score 57 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Prósent zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,6 Prozentpunkte ab.
In 42% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Flokkur fólksins höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Píratar höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Samfylkingin höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Sósíalistaflokkur Íslands höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 50% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Viðreisn höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 25% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Framsóknarflokkurinn niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Samfylkingin niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 50% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Sjálfstæðisflokkurinn niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 36% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Vinstri græn niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Althingi-Wahl in Island liegt bei 4%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Prósent würden voraussichtlich 9 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das isländische Parlament, das Althing, einziehen: Sjálfstæðisflokkurinn mit 13 Abgeordneten, Samfylkingin mit 10 Abgeordneten, Píratar mit 8 Abgeordneten, Framsóknarflokkurinn mit 8 Abgeordneten, Vinstri græn mit 7 Abgeordneten, Viðreisn mit 6 Abgeordneten, Sósíalistaflokkur Íslands mit 4 Abgeordneten, Miðflokkurinn mit 4 Abgeordneten und Flokkur fólksins mit 3 Abgeordneten.
Das isländische Parlament, das Althing (Alþingi], besteht aus 63 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Island ist in sechs Wahlkreise unterteilt. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem 54 Sitze direkt in den Wahlkreisen vergeben werden. Die restlichen 9 Sitze fungieren als Ausgleichsmandate, um sicherzustellen, dass die landesweite Sitzverteilung so präzise wie möglich dem gesamten Stimmenanteil der Parteien entspricht. Trotz der geringen Bevölkerungszahl ist das System so konzipiert, dass sowohl die Hauptstadtregion als auch die ländlichen Gebiete fair vertreten sind.
Für die Teilnahme an der Verteilung der 9 Ausgleichsmandate gilt in Island eine landesweite Sperrklausel von 5%. Parteien müssen diese Hürde überspringen, um von der proportionalen Korrektur auf nationaler Ebene zu profitieren. Theoretisch kann eine Partei auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem der sechs Wahlkreise in das Althing einziehen, ohne die 5%-Hürde national zu erreichen. In der Praxis sorgt die 5%-Regelung jedoch für eine Konsolidierung der Parteienlandschaft und verhindert eine zu starke Zersplitterung des Parlaments.
Da das isländische Wahlsystem die Proportionalität stark gewichtet, erreicht selten eine einzelne Partei die absolute Mehrheit. Koalitionsregierungen aus zwei oder drei Parteien sind daher der Standard. Nach der Wahl führt der Präsident von Island Gespräche mit den Parteiführern und erteilt meist dem Vorsitzenden der stärksten Partei den Auftrag zur Regierungsbildung. Die politische Kultur Islands ist von Pragmatismus geprägt, wobei Koalitionen oft über ideologische Grenzen hinweg gebildet werden, um stabile Mehrheiten für die Bewältigung wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen zu sichern.