Prósent
Morgunblaðið
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1352 Befragte
Die nächste Althingi-Wahl in Island findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Prósent würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Althing-Wahl in Island von Prósent vom 14. November 2024 führt Samfylkingin mit 22,4%. Dahinter liegen Viðreisn mit 21,5%, Miðflokkurinn mit 15,5%, Sjálfstæðisflokkurinn mit 12%, Flokkur fólksins mit 10,2%, Framsóknarflokkurinn mit 5,6%, Sósíalistaflokkur Íslands mit 5,4%, Píratar mit 3,4%, V mit 2,4%, L-listinn mit 1% und Y mit 0,6%.
Prósent erreicht im PolitPro Score 54 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Prósent zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 3,3 Prozentpunkte ab.
In 40% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Flokkur fólksins höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Miðflokkurinn höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Píratar höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Samfylkingin höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Viðreisn höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Framsóknarflokkurinn niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 60% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von Sjálfstæðisflokkurinn niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Prósent die Werte von V niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Althingi-Wahl in Island liegt bei 4%.
Nach den aktuellen Daten von MMR würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das isländische Parlament, das Althing, einziehen: Sjálfstæðisflokkurinn mit 15 Abgeordneten, V mit 9 Abgeordneten, Samfylkingin mit 9 Abgeordneten, Framsóknarflokkurinn mit 8 Abgeordneten, Píratar mit 8 Abgeordneten, Viðreisn mit 7 Abgeordneten, Miðflokkurinn mit 5 Abgeordneten und Sósíalistaflokkur Íslands mit 2 Abgeordneten.
Das isländische Parlament, das Althing (Alþingi], besteht aus 63 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Island ist in sechs Wahlkreise unterteilt. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, bei dem 54 Sitze direkt in den Wahlkreisen vergeben werden. Die restlichen 9 Sitze fungieren als Ausgleichsmandate, um sicherzustellen, dass die landesweite Sitzverteilung so präzise wie möglich dem gesamten Stimmenanteil der Parteien entspricht. Trotz der geringen Bevölkerungszahl ist das System so konzipiert, dass sowohl die Hauptstadtregion als auch die ländlichen Gebiete fair vertreten sind.
Für die Teilnahme an der Verteilung der 9 Ausgleichsmandate gilt in Island eine landesweite Sperrklausel von 5%. Parteien müssen diese Hürde überspringen, um von der proportionalen Korrektur auf nationaler Ebene zu profitieren. Theoretisch kann eine Partei auch durch den Gewinn eines Direktmandats in einem der sechs Wahlkreise in das Althing einziehen, ohne die 5%-Hürde national zu erreichen. In der Praxis sorgt die 5%-Regelung jedoch für eine Konsolidierung der Parteienlandschaft und verhindert eine zu starke Zersplitterung des Parlaments.
Da das isländische Wahlsystem die Proportionalität stark gewichtet, erreicht selten eine einzelne Partei die absolute Mehrheit. Koalitionsregierungen aus zwei oder drei Parteien sind daher der Standard. Nach der Wahl führt der Präsident von Island Gespräche mit den Parteiführern und erteilt meist dem Vorsitzenden der stärksten Partei den Auftrag zur Regierungsbildung. Die politische Kultur Islands ist von Pragmatismus geprägt, wobei Koalitionen oft über ideologische Grenzen hinweg gebildet werden, um stabile Mehrheiten für die Bewältigung wirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen zu sichern.