Ipsos
Nova 24TV
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Nova 24TV
992 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Kroatien findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Ipsos würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 54,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Kroatien von Ipsos führt HDZ mit 35%. Dahinter liegen SDP mit 14,3%, Možemo! mit 12,2%, Most mit 10,9%, DP mit 8,8%, IDS mit 2,6%, HSU mit 2,2%, HNS mit 1,6%, Centar mit 1,2% und Fokus mit 1,2%. Sonstige Parteien erreichen 10% der Stimmen.
Ipsos erreicht im PolitPro Score 62 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Ipsos zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
In 49% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von HDZ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von HSU höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von IDS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von DP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 63% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von Možemo! niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 62% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von SDP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in Kroatien liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Ipsos würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Kroatien einziehen: HDZ mit 66 Abgeordneten, SDP mit 26 Abgeordneten, Možemo! mit 23 Abgeordneten, Most mit 20 Abgeordneten und DP mit 16 Abgeordneten.
Das kroatische Parlament (Sabor] besteht aus 151 Abgeordneten, die in einem kombinierten Verhältniswahlsystem gewählt werden. Das Land ist in zehn geografische Wahlbezirke unterteilt, in denen jeweils 14 Mandate vergeben werden. Zusätzlich gibt es zwei Sonderwahlkreise: Einer stellt drei Sitze für die kroatische Diaspora (Wähler ohne Wohnsitz in Kroatien] bereit, während der andere acht Sitze fest für Vertreter nationaler Minderheiten reserviert. Die Wähler geben ihre Stimme für Parteilisten ab, können aber durch eine Vorzugsstimme (Präferenzstimme] Einfluss auf die Auswahl eines spezifischen Kandidaten innerhalb der Liste nehmen.
In Kroatien gilt für den Einzug in das Parlament eine Sperrklausel von 5% auf Ebene der jeweiligen Wahlbezirke. Da die Stimmen nicht national aggregiert werden, müssen Parteien oder Koalitionen diese Hürde in jedem der zehn geografischen Wahlkreise einzeln überspringen, um dort an der Sitzverteilung nach dem D’Hondt-Verfahren teilzunehmen. Eine Ausnahme bilden die Mandate für nationale Minderheiten, die nach einem Mehrheitsprinzip in einem speziellen landesweiten Wahlkreis vergeben werden. Diese Struktur begünstigt oft regional starke Parteien und stabilisiert die Vertretung von Minderheiten im Sabor.
Die Regierungsbildung in Kroatien erfordert eine absolute Mehrheit von mindestens 76 der 151 Sitze im Sabor. Da das Wahlsystem häufig dazu führt, dass keine Partei diese Mehrheit alleine erreicht, sind Koalitionen die Regel. Nach der Wahl führt der Präsident der Republik Konsultationen mit den Parteien durch und beauftragt die Person mit der Regierungsbildung, die glaubhaft nachweisen kann, über die Unterstützung einer parlamentarischen Mehrheit zu verfügen. Ein oft entscheidender Faktor sind dabei die acht Vertreter der nationalen Minderheiten, die häufig als Zünglein an der Waage bei der Bildung stabiler Regierungsbündnisse fungieren.