Promocija PLUS
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1100 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Kroatien findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Promocija PLUS würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 49,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Kroatien von Promocija PLUS führt HDZ mit 31,8%. Dahinter liegen SDP mit 19,8%, Možemo! mit 11,5%, Most mit 10,2%, DP mit 7,4%, Centar mit 4%, HSS mit 1,7%, IDS mit 1,5%, KH mit 1,5%, Fokus mit 1,4%, RF mit 1,4%, Hrvatski suverenisti mit 1,3%, SD mit 1,1%, HSLS mit 0,6%, HSU mit 0,6%, BM 365 mit 0,4% und HDS mit 0,4%. Sonstige Parteien erreichen 3,4% der Stimmen.
Promocija PLUS erreicht im PolitPro Score 11 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Promocija PLUS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 7,4 Prozentpunkte ab.
In 47% der Umfragen bewertet Promocija PLUS die Werte von SDP höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 44% der Umfragen bewertet Promocija PLUS die Werte von DP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Promocija PLUS die Werte von HDZ niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 38% der Umfragen bewertet Promocija PLUS die Werte von HSU niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 70% der Umfragen bewertet Promocija PLUS die Werte von Možemo! niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in Kroatien liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Promocija PLUS würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Kroatien einziehen: HDZ mit 60 Abgeordneten, SDP mit 37 Abgeordneten, Možemo! mit 21 Abgeordneten, Most mit 19 Abgeordneten und DP mit 14 Abgeordneten.
Das kroatische Parlament (Sabor] besteht aus 151 Abgeordneten, die in einem kombinierten Verhältniswahlsystem gewählt werden. Das Land ist in zehn geografische Wahlbezirke unterteilt, in denen jeweils 14 Mandate vergeben werden. Zusätzlich gibt es zwei Sonderwahlkreise: Einer stellt drei Sitze für die kroatische Diaspora (Wähler ohne Wohnsitz in Kroatien] bereit, während der andere acht Sitze fest für Vertreter nationaler Minderheiten reserviert. Die Wähler geben ihre Stimme für Parteilisten ab, können aber durch eine Vorzugsstimme (Präferenzstimme] Einfluss auf die Auswahl eines spezifischen Kandidaten innerhalb der Liste nehmen.
In Kroatien gilt für den Einzug in das Parlament eine Sperrklausel von 5% auf Ebene der jeweiligen Wahlbezirke. Da die Stimmen nicht national aggregiert werden, müssen Parteien oder Koalitionen diese Hürde in jedem der zehn geografischen Wahlkreise einzeln überspringen, um dort an der Sitzverteilung nach dem D’Hondt-Verfahren teilzunehmen. Eine Ausnahme bilden die Mandate für nationale Minderheiten, die nach einem Mehrheitsprinzip in einem speziellen landesweiten Wahlkreis vergeben werden. Diese Struktur begünstigt oft regional starke Parteien und stabilisiert die Vertretung von Minderheiten im Sabor.
Die Regierungsbildung in Kroatien erfordert eine absolute Mehrheit von mindestens 76 der 151 Sitze im Sabor. Da das Wahlsystem häufig dazu führt, dass keine Partei diese Mehrheit alleine erreicht, sind Koalitionen die Regel. Nach der Wahl führt der Präsident der Republik Konsultationen mit den Parteien durch und beauftragt die Person mit der Regierungsbildung, die glaubhaft nachweisen kann, über die Unterstützung einer parlamentarischen Mehrheit zu verfügen. Ein oft entscheidender Faktor sind dabei die acht Vertreter der nationalen Minderheiten, die häufig als Zünglein an der Waage bei der Bildung stabiler Regierungsbündnisse fungieren.