Latvijas Fakti
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1003 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Lettland findet in 142 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Latvijas Fakti würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 47,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage für Lettland, durchgeführt von Latvijas Fakti, liegt LPV mit 18,9% in Führung. Dahinter folgen Nacionālā Apvienība mit 18,1%, ZZS mit 16,1%, Jaunā Vienotība mit 13,2%, Progresīvie mit 8,9%, Stabilitātei! mit 5,3%, Apvienotais saraksts (LZP/LRA/LP) mit 4,6%, SDPS mit 4,2%, Latvijas attīstībai mit 3,5%, SV mit 2,1%, Par! mit 1,4% und Jaunā konservatīvā partija mit 1%. Sonstige Parteien erreichen 2,7% der Stimmen.
Latvijas Fakti erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Latvijas Fakti zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Wahl in Lettland liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Latvijas Fakti würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die lettische Saeima einziehen: LPV mit 24 Abgeordneten, Nacionālā Apvienība mit 23 Abgeordneten, ZZS mit 20 Abgeordneten, Jaunā Vienotība mit 16 Abgeordneten, Progresīvie mit 11 Abgeordneten und Stabilitātei! mit 6 Abgeordneten.
Die Saeima, das Parlament der Republik Lettland, besteht aus 100 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht mit offenen Listen in fünf Wahlkreisen (Riga, Vidzeme, Latgale, Kurzeme und Zemgale]. Eine Besonderheit in Lettland ist das flexible Listensystem: Wähler können Kandidaten auf dem Stimmzettel besonders unterstützen, indem sie ein Plus-Zeichen setzen, oder ihre Ablehnung ausdrücken, indem sie Namen streichen. Dies führt dazu, dass die endgültige Reihenfolge der gewählten Abgeordneten stark vom direkten Wählerwillen und nicht nur von der Parteivorgabe abhängt.
Für den Einzug in die Saeima gilt in Lettland eine landesweite Sperrklausel von 5%. Nur Parteien oder Wahlbündnisse, die mindestens 5% der insgesamt abgegebenen Stimmen (einschließlich der Stimmen im Ausland] erreichen, nehmen an der Sitzverteilung teil. Die Mandate werden innerhalb der fünf Wahlkreise nach dem Sainte-Laguë-Verfahren berechnet. Diese Hürde dient der Stabilität des oft fragmentierten Parteiensystems und soll sicherstellen, dass nur Kräfte mit einer nennenswerten nationalen Unterstützung im Parlament vertreten sind.
Da Lettland ein parlamentarisches System mit vielen Parteien hat, sind Koalitionsregierungen die Regel. Nach der Wahl ernennt der Staatspräsident einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, der dann versucht, eine mehrheitsfähige Regierung zu bilden. Ein Kabinett benötigt für seine Arbeit die formale Bestätigung durch eine Vertrauensabstimmung in der Saeima. Aufgrund der politischen Vielfalt bestehen lettische Koalitionen oft aus drei oder mehr Parteien, wobei die Verhandlungen häufig von Themen wie der nationalen Sicherheit, der Wirtschaftspolitik und dem Verhältnis zur russischsprachigen Minderheit geprägt sind.