SKDS
LTV
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
LTV
1807 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in Lettland findet in 225 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von SKDS würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 51,0% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Lettonie von SKDS vom 29. Oktober 2024 führt Jaunā Vienotība mit 15,9%. Es folgen Nacionālā Apvienība mit 15,2%, LPV mit 12,5%, Progresīvie mit 11,1%, Apvienotais saraksts (LZP/LRA/LP) mit 9,1%, ZZS mit 9,1%, SDPS mit 7,6%, Stabilitātei! mit 7%, SV mit 4%, Latvijas attīstībai mit 2,6%, Jaunā konservatīvā partija mit 1,6%, Par! mit 1,5%, Platforma 21 mit 1,1% und P21 mit 0,2%. Sonstige Parteien erreichen 1,5% der Stimmen.
SKDS erreicht im PolitPro Score 78 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von SKDS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
In 25% der Umfragen bewertet SKDS die Werte von LPV höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet SKDS die Werte von SDPS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet SKDS die Werte von ZZS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet SKDS die Werte von Jaunā Vienotība niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Lettland liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von SKDS würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die lettische Saeima einziehen: Jaunā Vienotība mit 30 Abgeordneten, ZZS mit 16 Abgeordneten, Nacionālā Apvienība mit 16 Abgeordneten, Apvienotais saraksts (LZP/LRA/LP) mit 11 Abgeordneten, Progresīvie mit 10 Abgeordneten, SDPS mit 10 Abgeordneten und AP! mit 7 Abgeordneten.
Die Saeima, das Parlament der Republik Lettland, besteht aus 100 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht mit offenen Listen in fünf Wahlkreisen (Riga, Vidzeme, Latgale, Kurzeme und Zemgale]. Eine Besonderheit in Lettland ist das flexible Listensystem: Wähler können Kandidaten auf dem Stimmzettel besonders unterstützen, indem sie ein Plus-Zeichen setzen, oder ihre Ablehnung ausdrücken, indem sie Namen streichen. Dies führt dazu, dass die endgültige Reihenfolge der gewählten Abgeordneten stark vom direkten Wählerwillen und nicht nur von der Parteivorgabe abhängt.
Für den Einzug in die Saeima gilt in Lettland eine landesweite Sperrklausel von 5%. Nur Parteien oder Wahlbündnisse, die mindestens 5% der insgesamt abgegebenen Stimmen (einschließlich der Stimmen im Ausland] erreichen, nehmen an der Sitzverteilung teil. Die Mandate werden innerhalb der fünf Wahlkreise nach dem Sainte-Laguë-Verfahren berechnet. Diese Hürde dient der Stabilität des oft fragmentierten Parteiensystems und soll sicherstellen, dass nur Kräfte mit einer nennenswerten nationalen Unterstützung im Parlament vertreten sind.
Da Lettland ein parlamentarisches System mit vielen Parteien hat, sind Koalitionsregierungen die Regel. Nach der Wahl ernennt der Staatspräsident einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, der dann versucht, eine mehrheitsfähige Regierung zu bilden. Ein Kabinett benötigt für seine Arbeit die formale Bestätigung durch eine Vertrauensabstimmung in der Saeima. Aufgrund der politischen Vielfalt bestehen lettische Koalitionen oft aus drei oder mehr Parteien, wobei die Verhandlungen häufig von Themen wie der nationalen Sicherheit, der Wirtschaftspolitik und dem Verhältnis zur russischsprachigen Minderheit geprägt sind.