Forsa
Ostsee-Zeitung
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Ostsee-Zeitung
1002 Befragte
Die nächste Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern findet in 69 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 31,0% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der Sonntagsfrage von Forsa für Mecklenburg-Vorpommern liegt AfD bei 31%. Dahinter folgen SPD mit 21%, CDU mit 18%, Grüne mit 8%, Die Linke mit 8%, BSW mit 5% und FDP mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 6% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Schweriner Landtag einziehen: AfD mit 25 Abgeordneten, SPD mit 16 Abgeordneten, CDU mit 14 Abgeordneten, Grüne mit 6 Abgeordneten, Die Linke mit 6 Abgeordneten und BSW mit 4 Abgeordneten.
In Mecklenburg-Vorpommern entscheiden Erst- und Zweitstimme über die 71 Sitze im Landtag. Das personalisierte Verhältniswahlrecht sorgt dafür, dass die Direktkandidaten der Regionen im Parlament vertreten sind, während die Zweitstimme die politische Machtverteilung festlegt. Das System ist auf klare Mehrheiten und regionale Repräsentanz ausgelegt.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist in MV die entscheidende Barriere. Ohne Grundmandatsklausel müssen sich Parteien landesweit beweisen. Da Mecklenburg-Vorpommern eine geringe Bevölkerungsdichte hat, ist die Mobilisierung der Wähler in der Fläche die größte Herausforderung für das Überspringen der Sperrklausel.
Die SPD unter Manuela Schwesig ist die dominierende Kraft im Nordosten. Koalitionen wurden hier sowohl mit der CDU als auch mit der Linken gebildet. Die Regierungsbildung ist stark auf die Stärkung des ländlichen Raums und den Ausbau erneuerbarer Energien fokussiert, was MV bundesweit zu einem wichtigen Akteur macht.