Forsa
Ostsee-Zeitung
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Ostsee-Zeitung
1004 Befragte
Die nächste Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern findet in 129 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forsa würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 32,4% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der Sonntagsfrage von Forsa für Mecklenburg-Vorpommern liegt AfD bei 29%. Dahinter folgen SPD mit 21%, CDU mit 16%, BSW mit 9%, Die Linke mit 8%, Grüne mit 7% und FDP mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
Forsa erreicht im PolitPro Score 82 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forsa zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,4 Prozentpunkte ab.
In 24% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 30% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 28% der Umfragen bewertet Forsa die Werte von SPD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Schweriner Landtag einziehen: AfD mit 23 Abgeordneten, SPD mit 17 Abgeordneten, CDU mit 13 Abgeordneten, BSW mit 7 Abgeordneten, Die Linke mit 6 Abgeordneten und Grüne mit 5 Abgeordneten.
In Mecklenburg-Vorpommern entscheiden Erst- und Zweitstimme über die 71 Sitze im Landtag. Das personalisierte Verhältniswahlrecht sorgt dafür, dass die Direktkandidaten der Regionen im Parlament vertreten sind, während die Zweitstimme die politische Machtverteilung festlegt. Das System ist auf klare Mehrheiten und regionale Repräsentanz ausgelegt.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist in MV die entscheidende Barriere. Ohne Grundmandatsklausel müssen sich Parteien landesweit beweisen. Da Mecklenburg-Vorpommern eine geringe Bevölkerungsdichte hat, ist die Mobilisierung der Wähler in der Fläche die größte Herausforderung für das Überspringen der Sperrklausel.
Die SPD unter Manuela Schwesig ist die dominierende Kraft im Nordosten. Koalitionen wurden hier sowohl mit der CDU als auch mit der Linken gebildet. Die Regierungsbildung ist stark auf die Stärkung des ländlichen Raums und den Ausbau erneuerbarer Energien fokussiert, was MV bundesweit zu einem wichtigen Akteur macht.