Forschungsgruppe Wahlen
ZDF-Politbarometer
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ZDF-Politbarometer
1015 Befragte
Die nächste Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern findet in 36 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 54,9% der Parlamentssitze erhalten.
Laut der Sonntagsfrage von Forschungsgruppe Wahlen für Mecklenburg-Vorpommern liegt SPD bei 39%. Dahinter folgen AfD mit 16%, CDU mit 14%, Die Linke mit 11%, Grüne mit 7% und FDP mit 5,5%. Sonstige Parteien erreichen 7,5% der Stimmen.
Forschungsgruppe Wahlen erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Forschungsgruppe Wahlen zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 35% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von Grüne höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von BSW niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 24% der Umfragen bewertet Forschungsgruppe Wahlen die Werte von FDP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Forschungsgruppe Wahlen würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Schweriner Landtag einziehen: SPD mit 31 Abgeordneten, AfD mit 12 Abgeordneten, CDU mit 11 Abgeordneten, Die Linke mit 8 Abgeordneten, Grüne mit 5 Abgeordneten und FDP mit 4 Abgeordneten.
In Mecklenburg-Vorpommern entscheiden Erst- und Zweitstimme über die 71 Sitze im Landtag. Das personalisierte Verhältniswahlrecht sorgt dafür, dass die Direktkandidaten der Regionen im Parlament vertreten sind, während die Zweitstimme die politische Machtverteilung festlegt. Das System ist auf klare Mehrheiten und regionale Repräsentanz ausgelegt.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist in MV die entscheidende Barriere. Ohne Grundmandatsklausel müssen sich Parteien landesweit beweisen. Da Mecklenburg-Vorpommern eine geringe Bevölkerungsdichte hat, ist die Mobilisierung der Wähler in der Fläche die größte Herausforderung für das Überspringen der Sperrklausel.
Die SPD unter Manuela Schwesig ist die dominierende Kraft im Nordosten. Koalitionen wurden hier sowohl mit der CDU als auch mit der Linken gebildet. Die Regierungsbildung ist stark auf die Stärkung des ländlichen Raums und den Ausbau erneuerbarer Energien fokussiert, was MV bundesweit zu einem wichtigen Akteur macht.