iData
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1059 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Republik Moldau findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von iData würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 40,6% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Moldau von iData vom 3. September 2025 führt BEP mit 36%. Es folgen PAS mit 34,7%, PN mit 8,4%, Blocul Alternativa mit 7,9%, PSDE mit 3,9%, PDA mit 1,7%, Blocul Împreună mit 1,3% und Mișcarea Respect Moldova mit 1,3%. Sonstige Parteien erreichen 4,8% der Stimmen.
iData erreicht im PolitPro Score 63 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von iData zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
In 20% der Umfragen bewertet iData die Werte von MAN höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet iData die Werte von PAS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet iData die Werte von PCRM höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 45% der Umfragen bewertet iData die Werte von PSRM höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 35% der Umfragen bewertet iData die Werte von PAS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in der Republik Moldau liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von iData würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Moldawien einziehen: BEP mit 42 Abgeordneten, PAS mit 41 Abgeordneten, PN mit 9 Abgeordneten und Blocul Alternativa mit 9 Abgeordneten.
Das Parlament der Republik Moldau besteht aus 101 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Seit der Reform des Wahlgesetzbuches im Jahr 2022 wird das gesamte Parlament nach einem reinen Verhältniswahlrecht in einem einzigen landesweiten Wahlkreis bestimmt. Die Wähler geben ihre Stimme für geschlossene Parteilisten ab. Dieses System ersetzt das zuvor kurzzeitig angewandte Mischsystem und zielt darauf ab, die politische Stabilität zu erhöhen und den Einfluss lokaler Oligarchenstrukturen in Einzelwahlkreisen zu verringern. Die Sitzverteilung erfolgt proportional zum landesweiten Stimmenanteil der Parteien.
Für den Einzug in das moldauische Parlament gelten gestaffelte Sperrklauseln, um eine zu starke Zersplitterung der Legislative zu verhindern. Einzelne politische Parteien müssen landesweit eine Hürde von 5% der gültigen Stimmen erreichen. Für Wahlbündnisse (Blöcke] aus zwei oder mehr Parteien liegt die Hürde bei 7%. Unabhängige Kandidaten können ebenfalls antreten; für sie gilt eine verringerte Schwelle von 2%. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, werden bei der Mandatsverteilung nicht berücksichtigt, was die Bildung stabiler parlamentarischer Mehrheiten begünstigt.
Die Regierungsbildung in Moldau erfolgt nach parlamentarischem Prinzip. Nach der Wahl und der Konstituierung des Parlaments schlägt der Präsident der Republik nach Konsultationen mit den Fraktionen einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor. Dieser muss innerhalb von 15 Tagen das Vertrauen des Parlaments für sein Kabinett und sein Regierungsprogramm gewinnen. Da Moldau oft zwischen pro-europäischen und pro-russischen Kräften gespalten ist, sind Koalitionsverhandlungen häufig von geopolitischen Richtungsentscheidungen geprägt. Eine Einparteienregierung ist möglich, sofern eine Fraktion die absolute Mehrheit der 101 Sitze hält.