Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Moldawien (iData, 18. Dezember 2025)

11. Dezember 2025 - 18. Dezember 2025

1000 Befragte

Nächste Parlamentswahl in der Republik Moldau: 2030

Die nächste Parlamentswahl in der Republik Moldau findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.

Regierungsbündnis in Moldawien behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von iData würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 53,5% der Parlamentssitze erhalten.

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Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in der Republik Moldau liegt bei 5%.

PAS
Unbekannt
54,5%
BEP + PN + Blocul Alternativa
Unbekannt
45,5%

Parlamentszusammensetzung laut CBS Research

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Moldawien einziehen: PAS mit 55 Abgeordneten, BEP mit 25 Abgeordneten, PN mit 14 Abgeordneten und Blocul Alternativa mit 7 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in der Republik Moldau

Das Parlament der Republik Moldau besteht aus 101 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Seit der Reform des Wahlgesetzbuches im Jahr 2022 wird das gesamte Parlament nach einem reinen Verhältniswahlrecht in einem einzigen landesweiten Wahlkreis bestimmt. Die Wähler geben ihre Stimme für geschlossene Parteilisten ab. Dieses System ersetzt das zuvor kurzzeitig angewandte Mischsystem und zielt darauf ab, die politische Stabilität zu erhöhen und den Einfluss lokaler Oligarchenstrukturen in Einzelwahlkreisen zu verringern. Die Sitzverteilung erfolgt proportional zum landesweiten Stimmenanteil der Parteien.

Sperrklausel und Hürden

Für den Einzug in das moldauische Parlament gelten gestaffelte Sperrklauseln, um eine zu starke Zersplitterung der Legislative zu verhindern. Einzelne politische Parteien müssen landesweit eine Hürde von 5% der gültigen Stimmen erreichen. Für Wahlbündnisse (Blöcke] aus zwei oder mehr Parteien liegt die Hürde bei 7%. Unabhängige Kandidaten können ebenfalls antreten; für sie gilt eine verringerte Schwelle von 2%. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, werden bei der Mandatsverteilung nicht berücksichtigt, was die Bildung stabiler parlamentarischer Mehrheiten begünstigt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Moldau erfolgt nach parlamentarischem Prinzip. Nach der Wahl und der Konstituierung des Parlaments schlägt der Präsident der Republik nach Konsultationen mit den Fraktionen einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor. Dieser muss innerhalb von 15 Tagen das Vertrauen des Parlaments für sein Kabinett und sein Regierungsprogramm gewinnen. Da Moldau oft zwischen pro-europäischen und pro-russischen Kräften gespalten ist, sind Koalitionsverhandlungen häufig von geopolitischen Richtungsentscheidungen geprägt. Eine Einparteienregierung ist möglich, sofern eine Fraktion die absolute Mehrheit der 101 Sitze hält.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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