IMAS
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1116 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in der Republik Moldau findet voraussichtlich im Jahr 2030 statt.
Basierend auf der Projektion von IMAS würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 36,6% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Moldau von IMAS vom 28. Juni 2025 führt PAS mit 31,5%. Es folgen PSRM mit 17,4%, Blocul Alternativa mit 11,7%, Blocul Victorie mit 10,6%, PN mit 9,4%, Partidul Renașterii Implicare Moldova mit 5,8%, PCRM mit 3,7%, Partidul Mișcarea Modernistă mit 2,7%, Partidul Verde Ecologist mit 2,3%, PDA mit 1,2% und Mișcarea Respect Moldova mit 0,8%. Sonstige Parteien erreichen 2,9% der Stimmen.
IMAS erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von IMAS zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
In 33% der Umfragen bewertet IMAS die Werte von PN höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 44% der Umfragen bewertet IMAS die Werte von PAS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel für die Parlamentswahl in der Republik Moldau liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von IMAS würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Moldawien einziehen: PAS mit 37 Abgeordneten, PSRM mit 21 Abgeordneten, Blocul Alternativa mit 14 Abgeordneten, Blocul Victorie mit 12 Abgeordneten, PN mit 11 Abgeordneten und Partidul Renașterii Implicare Moldova mit 6 Abgeordneten.
Das Parlament der Republik Moldau besteht aus 101 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Seit der Reform des Wahlgesetzbuches im Jahr 2022 wird das gesamte Parlament nach einem reinen Verhältniswahlrecht in einem einzigen landesweiten Wahlkreis bestimmt. Die Wähler geben ihre Stimme für geschlossene Parteilisten ab. Dieses System ersetzt das zuvor kurzzeitig angewandte Mischsystem und zielt darauf ab, die politische Stabilität zu erhöhen und den Einfluss lokaler Oligarchenstrukturen in Einzelwahlkreisen zu verringern. Die Sitzverteilung erfolgt proportional zum landesweiten Stimmenanteil der Parteien.
Für den Einzug in das moldauische Parlament gelten gestaffelte Sperrklauseln, um eine zu starke Zersplitterung der Legislative zu verhindern. Einzelne politische Parteien müssen landesweit eine Hürde von 5% der gültigen Stimmen erreichen. Für Wahlbündnisse (Blöcke] aus zwei oder mehr Parteien liegt die Hürde bei 7%. Unabhängige Kandidaten können ebenfalls antreten; für sie gilt eine verringerte Schwelle von 2%. Stimmen für Parteien, die diese Hürden nicht überspringen, werden bei der Mandatsverteilung nicht berücksichtigt, was die Bildung stabiler parlamentarischer Mehrheiten begünstigt.
Die Regierungsbildung in Moldau erfolgt nach parlamentarischem Prinzip. Nach der Wahl und der Konstituierung des Parlaments schlägt der Präsident der Republik nach Konsultationen mit den Fraktionen einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor. Dieser muss innerhalb von 15 Tagen das Vertrauen des Parlaments für sein Kabinett und sein Regierungsprogramm gewinnen. Da Moldau oft zwischen pro-europäischen und pro-russischen Kräften gespalten ist, sind Koalitionsverhandlungen häufig von geopolitischen Richtungsentscheidungen geprägt. Eine Einparteienregierung ist möglich, sofern eine Fraktion die absolute Mehrheit der 101 Sitze hält.