Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Montenegro (CeDem, 8. Dezember 2018)

26. November 2018 - 8. Dezember 2018

1002 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Montenegro: 2027

Die nächste Parlamentswahl in Montenegro findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Wer führt laut der Umfrage von CeDem?

In der aktuellen Sonntagsfrage für Montenegro, durchgeführt von CeDem, führt DPS mit 41,5%. Dahinter liegen DCG mit 20,6%, DF mit 10,1%, SNP mit 6,8%, SD mit 4%, SDP mit 3,5%, BS mit 3,2%, DEMOS mit 2,6%, URA mit 2,6%, AA mit 2,3% und PCG mit 2,1%. Sonstige Parteien erreichen 0,7% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von CeDem?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Montenegro liegt bei 3%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • DPS
    ??%
  • DCG
    ??%
  • SNP
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • DPS
    ??%
  • DCG
    ??%
  • SNP
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • DCG
    ??%
  • SNP
    ??%
  • BS
    ??%
  • URA
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

DPS + DCG
Unbekannt
70,4%
DPS + SNP
Unbekannt
54,3%
DPS + SDP
Unbekannt
50,6%
DPS + SD
Unbekannt
50,6%
DPS + BS
Unbekannt
49,4%
DPS
Unbekannt
46,9%

Parlamentszusammensetzung laut CeDem

Nach den aktuellen Daten von CeDem würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Montenegro einziehen: DPS mit 38 Abgeordneten, DCG mit 19 Abgeordneten, DF mit 10 Abgeordneten, SNP mit 6 Abgeordneten, SD mit 3 Abgeordneten, SDP mit 3 Abgeordneten und BS mit 2 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Montenegro

Das Parlament von Montenegro (Skupština] besteht aus 81 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein reines Verhältniswahlrecht in einem einzigen landesweiten Wahlkreis mit geschlossenen Listen. Eine Besonderheit in Montenegro ist der Schutz nationaler Minderheiten: Während für die meisten Parteien eine allgemeine Sperrklausel gilt, profitieren Minderheitengruppen von deutlich niedrigeren Hürden, um eine angemessene Repräsentation der vielfältigen Bevölkerungsgruppen (wie Bosniaken, Albaner und Kroaten] im Parlament sicherzustellen.

Sperrklausel und Hürden

In Montenegro gilt für den Einzug in das Parlament eine landesweite Sperrklausel von 3%. Für Parteien oder Koalitionen, die nationale Minderheiten vertreten (sofern diese maximal 15% der Gesamtbevölkerung ausmachen], ist die Hürde auf 0,7% gesenkt. Eine weitere Sonderregelung gilt für die kroatische Minderheit: Erreicht keine ihrer Listen die 0,7%-Hürde, erhält die stimmenstärkste Liste dennoch ein Mandat, sofern sie mindestens 0,35% der Stimmen erzielt. Diese differenzierten Hürden dienen dazu, politische Stabilität mit inklusiver Repräsentation zu vereinen.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Montenegro erfordert eine Mehrheit von mindestens 41 der 81 Sitze. Da das Proporzsystem häufig zu einer Zersplitterung der Parteienlandschaft führt, sind Koalitionen die Regel. Nach der Wahl schlägt der Staatspräsident nach Konsultationen mit den Parlamentsfraktionen einen Ministerpräsidenten vor. In der politischen Praxis spielen Minderheitenparteien oft eine zentrale Rolle als Zünglein an der Waage. Die Koalitionsverhandlungen konzentrieren sich meist auf Themen wie die EU-Integration, die Korruptionsbekämpfung und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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