Aktuelle Sonntagsfrage zur Parlamentswahl in Montenegro (CeDem, 27. Dezember 2023)

12. Dezember 2023 - 27. Dezember 2023

1003 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Montenegro: 2027

Die nächste Parlamentswahl in Montenegro findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Wer führt laut der Umfrage von CeDem?

In der aktuellen Sonntagsfrage für Monténégro des Instituts CeDem vom 27. Dezember 2023 führt PES mit 24,3%. Darauf folgen DPS mit 23,9%, NSD mit 10,9%, DCG mit 10%, BS mit 7%, DNP mit 5,7%, URA mit 3,9%, SNP mit 3%, Albanski forum mit 2,8%, SDP mit 2,5% und SD mit 1,8%. Sonstige Parteien erreichen 4,2% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von CeDem?

63

PolitPro Score

CeDem erreicht im PolitPro Score 63 von 100 Punkten.

2,3

Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von CeDem zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,3 Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Wahl in Montenegro liegt bei 3%.

PES + DPS
Unbekannt
55,6%
PES + DCG + BS + DNP
Unbekannt
54,3%
PES + NSD + BS + DNP
Unbekannt
54,3%
PES + DCG + NSD
Unbekannt
53,1%
DPS + DCG + BS + DNP
Unbekannt
53,1%
PES + DCG + BS
Unbekannt
48,1%
PES + NSD + BS
Unbekannt
48,1%
DPS + DCG + BS
Unbekannt
46,9%

Parlamentszusammensetzung laut CeDem

Nach den aktuellen Daten von CeDem würden voraussichtlich 8 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Montenegro einziehen: PES mit 23 Abgeordneten, DPS mit 22 Abgeordneten, NSD mit 10 Abgeordneten, DCG mit 10 Abgeordneten, BS mit 6 Abgeordneten, DNP mit 5 Abgeordneten, URA mit 3 Abgeordneten und SNP mit 2 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Montenegro

Das Parlament von Montenegro (Skupština] besteht aus 81 Abgeordneten, die für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein reines Verhältniswahlrecht in einem einzigen landesweiten Wahlkreis mit geschlossenen Listen. Eine Besonderheit in Montenegro ist der Schutz nationaler Minderheiten: Während für die meisten Parteien eine allgemeine Sperrklausel gilt, profitieren Minderheitengruppen von deutlich niedrigeren Hürden, um eine angemessene Repräsentation der vielfältigen Bevölkerungsgruppen (wie Bosniaken, Albaner und Kroaten] im Parlament sicherzustellen.

Sperrklausel und Hürden

In Montenegro gilt für den Einzug in das Parlament eine landesweite Sperrklausel von 3%. Für Parteien oder Koalitionen, die nationale Minderheiten vertreten (sofern diese maximal 15% der Gesamtbevölkerung ausmachen], ist die Hürde auf 0,7% gesenkt. Eine weitere Sonderregelung gilt für die kroatische Minderheit: Erreicht keine ihrer Listen die 0,7%-Hürde, erhält die stimmenstärkste Liste dennoch ein Mandat, sofern sie mindestens 0,35% der Stimmen erzielt. Diese differenzierten Hürden dienen dazu, politische Stabilität mit inklusiver Repräsentation zu vereinen.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Die Regierungsbildung in Montenegro erfordert eine Mehrheit von mindestens 41 der 81 Sitze. Da das Proporzsystem häufig zu einer Zersplitterung der Parteienlandschaft führt, sind Koalitionen die Regel. Nach der Wahl schlägt der Staatspräsident nach Konsultationen mit den Parlamentsfraktionen einen Ministerpräsidenten vor. In der politischen Praxis spielen Minderheitenparteien oft eine zentrale Rolle als Zünglein an der Waage. Die Koalitionsverhandlungen konzentrieren sich meist auf Themen wie die EU-Integration, die Korruptionsbekämpfung und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

Fehler gefunden?

Politische Daten ändern sich täglich. Sollte dir ein Fehler auffallen, schreib uns gerne eine Email. Ein kurzer Quellenhinweis hilft uns bei der Überprüfung.