Beweging DENK
Bewegung DENK
Bewegung DENK
Transversal
Keine Fraktion im EU Parlament
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-0,1 in den letzten 3 Monaten
Das Fundament von DENK bildet das Konzept der "Akzeptanz" statt bloßer "Toleranz". Die Partei bricht mit dem klassischen Integrationsgedanken und fordert stattdessen, dass die Gesellschaft die Vielfalt als neuen Standard begreift. Ihr Menschenbild ist geprägt von der Gleichwertigkeit aller kulturellen Identitäten. Staat und Nation sieht DENK in der Pflicht, strukturellen Rassismus aktiv zu bekämpfen und Minderheiten vor Diskriminierung zu schützen, wobei sie oft eine Brücke zwischen konservativen Werten der Herkunftskulturen und progressiven Forderungen nach Gleichberechtigung schlägt.
Die Agenda konzentriert sich auf soziale Inklusion, Bildungschancen und den Kampf gegen Islamfeindlichkeit. DENK fordert etwa ein "Rassismus-Register" und die Überwachung staatlicher Institutionen auf Diskriminierung. Ihre Zielgruppe sind vor allem Menschen mit Wurzeln außerhalb Europas, die sich von traditionellen Volksparteien nicht repräsentiert fühlen. Wirtschaftspolitisch agiert die Partei meist links der Mitte, fordert bezahlbaren Wohnraum und faire Löhne, verknüpft dies jedoch oft mit kulturpolitischen Themen, um die eigene Community gezielt gegen eine vermeintliche Übermacht westlich-liberaler Normen zu verteidigen.
In der niederländischen Politik besetzt DENK die Rolle des Provokateurs und Korrektivs. Sie nutzt die parlamentarische Bühne oft für medienwirksame Konfrontationen, um auf Missstände in der Repräsentation hinzuweisen. Strategisch grenzt sie sich scharf von rechtspopulistischen Strömungen ab, steht aber gleichzeitig wegen ihrer Nähe zu ausländischen Regierungen und einer harten Rhetorik gegenüber den klassischen Institutionen in der Kritik. Ihr Ziel ist der Aufbau einer stabilen Gegenmacht im Parlament, die den Status quo der Mehrheitsgesellschaft herausfordert und die Fragmentierung der Parteienlandschaft entlang ethnischer Linien vorantreibt.
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In 0% der möglichen Regierungszeit war die Partei an der Regierung beteiligt.
Langjährige Forschungsdaten der Uni Bremen. Dokumentiert Parteien und Regierungen für politische Vergleiche.ParlGov – Parliamentary Democracy Data
Döring, Holger and Philip Manow. 2024. Parliaments and governments database (ParlGov): Information on parties, elections and cabinets in established democracies.
Europas wichtigste Expertenbefragung zu Parteipositionen. Mehr als 400 Politikwissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern dokumentieren Parteienpositionen auf Basis wissenschaftlicher Kriterien.CHES – Chapel Hill Expert Survey
Rovny, Jan, Ryan Bakker, Liesbet Hooghe, Seth Jolly, Gary Marks, Jonathan Polk, Marco Steenbergen, and Milada Vachudova. “25 Years of Political Party Positions in Europe: The Chapel Hill Expert Survey, 1999-2024,”