Ipsos
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1000 Befragte
Die nächste Parlamentswahl in den Niederlanden findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.
Basierend auf der Projektion von Ipsos würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 43,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage in den Niederlanden von Ipsos führt VVD mit 20,3%. Es folgen PVV mit 12,2%, D66 mit 11,7%, GroenLinks mit 10%, CDA mit 9,8%, FvD mit 6,3%, SP mit 6,2%, PvdA mit 5,6%, CU mit 4,1%, 50Plus mit 4%, PvdD mit 3,8%, Denk mit 3,1% und SGP mit 1,9%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
Ipsos erreicht im PolitPro Score 74 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Ipsos zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 2,2 Prozentpunkte ab.
In 35% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von VVD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Ipsos die Werte von PVV niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Parlamentswahl in den Niederlanden liegt bei 0.67%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Ipsos würden voraussichtlich 13 Parteien die Sperrklausel überwinden und in die Tweede Kamer der Staten-Generaal in den Niederlanden einziehen: VVD mit 32 Abgeordneten, PVV mit 19 Abgeordneten, D66 mit 18 Abgeordneten, GroenLinks mit 15 Abgeordneten, CDA mit 15 Abgeordneten, FvD mit 10 Abgeordneten, SP mit 9 Abgeordneten, PvdA mit 9 Abgeordneten, CU mit 6 Abgeordneten, 50Plus mit 6 Abgeordneten, PvdD mit 5 Abgeordneten, Denk mit 4 Abgeordneten und SGP mit 2 Abgeordneten.
Die Zweite Kammer (Tweede Kamer] ist das direkt gewählte Unterhaus des niederländischen Parlaments und besteht aus 150 Abgeordneten. Die Wahl erfolgt nach einem reinen Verhältniswahlrecht in einem einzigen landesweiten Wahlkreis. Obwohl das Land formell in 20 Wahlbezirke unterteilt ist, dienen diese lediglich der Organisation; die Sitze werden basierend auf dem landesweiten Gesamtergebnis verteilt. Wähler geben ihre Stimme für einen spezifischen Kandidaten auf einer Parteiliste ab. Durch dieses System der „offenen Listen“ können Kandidaten durch genügend Vorzugsstimmen (Präferenzstimmen] in der Liste nach oben rücken und ein Mandat gewinnen, selbst wenn sie ursprünglich auf einem hinteren Platz standen.
Die Niederlande sind bekannt für die niedrigste Sperrklausel in Europa: Um in die Zweite Kammer einzuziehen, benötigt eine Partei lediglich so viele Stimmen, wie für ein einziges Mandat rechnerisch nötig sind. Dies entspricht exakt 1/150 der gültigen Stimmen (ca. 0,67%]. Es gibt keine künstliche Hürde wie die 5-Prozent-Klausel in Deutschland. Diese extrem niedrige Schwelle ermöglicht eine sehr hohe politische Vielfalt und sorgt dafür, dass auch kleine Interessen- oder Nischenparteien (wie z. B. die Partei für die Tiere oder Rentnerparteien] regelmäßig im Parlament vertreten sind, führt aber auch zu einer starken Zersplitterung.
Aufgrund der hohen Anzahl an Parteien im Parlament (oft 15 oder mehr] ist es in den Niederlanden unmöglich, dass eine Partei allein die Mehrheit von 76 Sitzen erreicht. Koalitionsregierungen aus drei, vier oder sogar fünf Parteien sind daher die Regel. Da das Wahlsystem keine stabilen Zweiparteien-Blöcke begünstigt, sind die Verhandlungen oft langwierig und kompliziert. In der jüngeren Geschichte (wie nach den Wahlen 2025] kam es vermehrt zur Bildung von Minderheitsregierungen oder „außerparlamentarischen“ Kabinetten, die für ihre Vorhaben wechselnde Mehrheiten im Parlament suchen müssen.