IFDD
Kronen Zeitung
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Kronen Zeitung
916 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Niederösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von IFDD würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 64,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Niederösterreich von IFDD führt ÖVP mit 36%. Es folgen FPÖ mit 26%, SPÖ mit 24%, GRÜNE mit 7% und NEOS mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.
IFDD erreicht im PolitPro Score 86 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von IFDD zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 27% der Umfragen bewertet IFDD die Werte von ÖVP höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Niederösterreich liegt bei 4%.
Laut aktuellen Daten von IFDD würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den niederösterreichischen Landtag einziehen: ÖVP mit 21 Abgeordneten, FPÖ mit 15 Abgeordneten, SPÖ mit 14 Abgeordneten, GRÜNE mit 4 Abgeordneten und NEOS mit 2 Abgeordneten.
Mit 56 Abgeordneten hat Niederösterreich einen der größten Landtage. Das System ist ein extrem starkes Persönlichkeitswahlrecht: Eine gültige Vorzugsstimme für einen Kandidaten schlägt sogar eine abweichende Parteistimme. Das Land ist in 20 Wahlkreise unterteilt, was eine sehr enge Bindung zwischen Bürgern und Abgeordneten schafft.
Es gilt die 4%-Hürde auf Landesebene oder das Erreichen eines Grundmandats in einem der 20 Wahlkreise. Durch die hohe Anzahl an Wahlkreisen ist die Chance auf ein Grundmandat hier statistisch höher als in kleineren Bundesländern, was regionalen Initiativen theoretisch entgegenkommt.
Niederösterreich ist ein "Proporz-Land": Jede Partei, die eine bestimmte Anzahl an Mandaten erreicht, hat ein verfassungsrechtliches Recht auf Sitze in der Landesregierung. Trotz dieser "Zwangsregierung" schließen die größeren Parteien meist ein zusätzliches "Arbeitsübereinkommen" (Koalition], um eine politische Richtung festzulegen.