Lazarsfeld Gesellschaft
ÖSTERREICH
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
ÖSTERREICH
1000 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Niederösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Lazarsfeld Gesellschaft würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 64,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Niederösterreich von Lazarsfeld Gesellschaft vom 12. Januar 2023 führt ÖVP mit 38%. Es folgen FPÖ mit 25%, SPÖ mit 23%, NEOS mit 7% und GRÜNE mit 6%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
Lazarsfeld Gesellschaft erreicht im PolitPro Score 80 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Lazarsfeld Gesellschaft zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,9 Prozentpunkte ab.
In 22% der Umfragen bewertet Lazarsfeld Gesellschaft die Werte von FPÖ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 20% der Umfragen bewertet Lazarsfeld Gesellschaft die Werte von NEOS höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 22% der Umfragen bewertet Lazarsfeld Gesellschaft die Werte von ÖVP niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Niederösterreich liegt bei 4%.
Nach den aktuellen Daten von OGM würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag Niederösterreich einziehen: ÖVP mit 21 Abgeordneten, FPÖ mit 18 Abgeordneten, SPÖ mit 12 Abgeordneten, GRÜNE mit 3 Abgeordneten und NEOS mit 2 Abgeordneten.
Mit 56 Abgeordneten hat Niederösterreich einen der größten Landtage. Das System ist ein extrem starkes Persönlichkeitswahlrecht: Eine gültige Vorzugsstimme für einen Kandidaten schlägt sogar eine abweichende Parteistimme. Das Land ist in 20 Wahlkreise unterteilt, was eine sehr enge Bindung zwischen Bürgern und Abgeordneten schafft.
Es gilt die 4%-Hürde auf Landesebene oder das Erreichen eines Grundmandats in einem der 20 Wahlkreise. Durch die hohe Anzahl an Wahlkreisen ist die Chance auf ein Grundmandat hier statistisch höher als in kleineren Bundesländern, was regionalen Initiativen theoretisch entgegenkommt.
Niederösterreich ist ein "Proporz-Land": Jede Partei, die eine bestimmte Anzahl an Mandaten erreicht, hat ein verfassungsrechtliches Recht auf Sitze in der Landesregierung. Trotz dieser "Zwangsregierung" schließen die größeren Parteien meist ein zusätzliches "Arbeitsübereinkommen" (Koalition], um eine politische Richtung festzulegen.