Market
Der Standard
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Der Standard
800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Niederösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von Market würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 66,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Niederösterreich von Market führt ÖVP mit 46%. Es folgen SPÖ mit 24%, FPÖ mit 17%, NEOS mit 5% und GRÜNE mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 3% der Stimmen.
Market erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Market zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
In 31% der Umfragen bewertet Market die Werte von SPÖ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Niederösterreich liegt bei 4%.
Laut aktuellen Daten von Market würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den niederösterreichischen Landtag einziehen: ÖVP mit 27 Abgeordneten, SPÖ mit 14 Abgeordneten, FPÖ mit 10 Abgeordneten, NEOS mit 3 Abgeordneten und GRÜNE mit 2 Abgeordneten.
Mit 56 Abgeordneten hat Niederösterreich einen der größten Landtage. Das System ist ein extrem starkes Persönlichkeitswahlrecht: Eine gültige Vorzugsstimme für einen Kandidaten schlägt sogar eine abweichende Parteistimme. Das Land ist in 20 Wahlkreise unterteilt, was eine sehr enge Bindung zwischen Bürgern und Abgeordneten schafft.
Es gilt die 4%-Hürde auf Landesebene oder das Erreichen eines Grundmandats in einem der 20 Wahlkreise. Durch die hohe Anzahl an Wahlkreisen ist die Chance auf ein Grundmandat hier statistisch höher als in kleineren Bundesländern, was regionalen Initiativen theoretisch entgegenkommt.
Niederösterreich ist ein "Proporz-Land": Jede Partei, die eine bestimmte Anzahl an Mandaten erreicht, hat ein verfassungsrechtliches Recht auf Sitze in der Landesregierung. Trotz dieser "Zwangsregierung" schließen die größeren Parteien meist ein zusätzliches "Arbeitsübereinkommen" (Koalition], um eine politische Richtung festzulegen.