Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Niederösterreich (Oekonsult, 9. Januar 2013)

9. Januar 2013

313 Befragte

Nächste Landtagswahl in Niederösterreich: 2028

Die nächste Landtagswahl in Niederösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.

Regierungsbündnis in Niederösterreich behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Oekonsult würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 60,7% der Parlamentssitze erhalten.

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PolitPro Score

Oekonsult erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.

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Genauigkeit bei Wahlen

Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Oekonsult zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Niederösterreich liegt bei 4%.

ÖVP
Rechts
51,8%

Parlamentszusammensetzung laut Oekonsult

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Landtag Niederösterreich einziehen: ÖVP mit 29 Abgeordneten, SPÖ mit 16 Abgeordneten, FPÖ mit 5 Abgeordneten, Team Stronach mit 3 Abgeordneten und GRÜNE mit 3 Abgeordneten.

Das Wahlsystem bei der Landtagswahl in Niederösterreich

Mit 56 Abgeordneten hat Niederösterreich einen der größten Landtage. Das System ist ein extrem starkes Persönlichkeitswahlrecht: Eine gültige Vorzugsstimme für einen Kandidaten schlägt sogar eine abweichende Parteistimme. Das Land ist in 20 Wahlkreise unterteilt, was eine sehr enge Bindung zwischen Bürgern und Abgeordneten schafft.

Sperrklausel und Hürden

Es gilt die 4%-Hürde auf Landesebene oder das Erreichen eines Grundmandats in einem der 20 Wahlkreise. Durch die hohe Anzahl an Wahlkreisen ist die Chance auf ein Grundmandat hier statistisch höher als in kleineren Bundesländern, was regionalen Initiativen theoretisch entgegenkommt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Niederösterreich ist ein "Proporz-Land": Jede Partei, die eine bestimmte Anzahl an Mandaten erreicht, hat ein verfassungsrechtliches Recht auf Sitze in der Landesregierung. Trotz dieser "Zwangsregierung" schließen die größeren Parteien meist ein zusätzliches "Arbeitsübereinkommen" (Koalition], um eine politische Richtung festzulegen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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