OGM
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Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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823 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Niederösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2028 statt.
Basierend auf der Projektion von OGM würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 64,3% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Niederösterreich von OGM führt ÖVP mit 35%. Es folgen FPÖ mit 27%, SPÖ mit 22%, GRÜNE mit 7% und NEOS mit 7%. Sonstige Parteien erreichen 2% der Stimmen.
OGM erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von OGM zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,7 Prozentpunkte ab.
In 27% der Umfragen bewertet OGM die Werte von ÖVP höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Niederösterreich liegt bei 4%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Laut aktuellen Daten von OGM würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den niederösterreichischen Landtag einziehen: ÖVP mit 20 Abgeordneten, FPÖ mit 16 Abgeordneten, SPÖ mit 12 Abgeordneten, GRÜNE mit 4 Abgeordneten und NEOS mit 4 Abgeordneten.
Mit 56 Abgeordneten hat Niederösterreich einen der größten Landtage. Das System ist ein extrem starkes Persönlichkeitswahlrecht: Eine gültige Vorzugsstimme für einen Kandidaten schlägt sogar eine abweichende Parteistimme. Das Land ist in 20 Wahlkreise unterteilt, was eine sehr enge Bindung zwischen Bürgern und Abgeordneten schafft.
Es gilt die 4%-Hürde auf Landesebene oder das Erreichen eines Grundmandats in einem der 20 Wahlkreise. Durch die hohe Anzahl an Wahlkreisen ist die Chance auf ein Grundmandat hier statistisch höher als in kleineren Bundesländern, was regionalen Initiativen theoretisch entgegenkommt.
Niederösterreich ist ein "Proporz-Land": Jede Partei, die eine bestimmte Anzahl an Mandaten erreicht, hat ein verfassungsrechtliches Recht auf Sitze in der Landesregierung. Trotz dieser "Zwangsregierung" schließen die größeren Parteien meist ein zusätzliches "Arbeitsübereinkommen" (Koalition], um eine politische Richtung festzulegen.