Allensbach
Drei-Quellen-Mediengruppe
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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1101 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Niedersachsen findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Allensbach würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 48,9% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Landtagswahl in Niedersachsen, erhoben von Allensbach am 30. Juni 2023, liegt SPD mit 32% vorn. Dahinter platzieren sich CDU mit 29%, AfD mit 14%, Grüne mit 13%, FDP mit 5% und Die Linke mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.
Allensbach erreicht im PolitPro Score 78 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Allensbach zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,1 Prozentpunkte ab.
In 40% der Umfragen bewertet Allensbach die Werte von SPD höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 33% der Umfragen bewertet Allensbach die Werte von AfD niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 21% der Umfragen bewertet Allensbach die Werte von Grüne niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Niedersachsen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Allensbach würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Niedersächsischen Landtag einziehen: SPD mit 47 Abgeordneten, CDU mit 42 Abgeordneten, AfD mit 20 Abgeordneten, Grüne mit 19 Abgeordneten und FDP mit 7 Abgeordneten.
Niedersachsen wählt seinen Landtag mit Erst- und Zweitstimme. Das System ist auf 135 Abgeordnete ausgelegt. Eine Besonderheit ist die hohe Anzahl an Wahlkreisen (87], was die direkte Bindung zwischen Abgeordneten und Bürgern in diesem großen Flächenland massiv stärkt. Überhangmandate werden auch hier durch Ausgleichsmandate kompensiert.
In Hannover gilt die Fünf-Prozent-Hürde ohne Ausnahme. Dies führt regelmäßig zu einem konzentrierten Parteienspektrum im Landtag. Für kleine Parteien ist Niedersachsen ein schwieriges Pflaster, da die politische Mitte traditionell sehr stark besetzt ist.
Niedersachsen ist das Land der klassischen Zweier-Bündnisse. Ob Rot-Grün oder Große Koalition – die Regierungen in Hannover gelten als stabil und weniger experimentierfreudig als in Stadtstaaten. Die Agrarpolitik und die Automobilindustrie (Volkswagen] sind die inhaltlichen Klammern jeder Koalition.