Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Nordrhein-Westfalen (Forschungsgruppe Wahlen, 12. Mai 2022)

9. Mai 2022 - 12. Mai 2022

2254 Befragte

Nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: 2027

Die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Regierungsbündnis in Nordrhein-Westfalen behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Forschungsgruppe Wahlen würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 53,6% der Parlamentssitze erhalten.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Forschungsgruppe Wahlen?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt bei 5%.

CDU + SPD
Mitte
66,9%
CDU + Grüne
Mitte
53,6%
SPD + Grüne
Links
50,8%
CDU + AfD + FDP
Mitte-rechts
49,2%
CDU + AfD
Rechts
42,5%

Parlamentszusammensetzung laut Forschungsgruppe Wahlen

Nach den aktuellen Daten von :institute würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Nordrhein-Westfalen einziehen: CDU mit 63 Abgeordneten, SPD mit 58 Abgeordneten, Grüne mit 34 Abgeordneten, AfD mit 14 Abgeordneten und FDP mit 12 Abgeordneten.

Das Wahlsystem in Nordrhein-Westfalen

Das bevölkerungsreichste Bundesland wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Bei 128 Wahlkreisen ist der Landtag in Düsseldorf mit mindestens 181 Sitzen einer der größten in Europa. Die hohe Anzahl an Direktmandaten führt oft zu vielen Überhang- und Ausgleichsmandaten, was die Gesamtzahl der Abgeordneten auf über 200 ansteigen lassen kann.

Sperrklausel und Hürden

Die Fünf-Prozent-Hürde ist die einzige Hürde für den Einzug. Da NRW als „Herzkammer“ der Sozialdemokratie und gleichzeitig als industrielles Zentrum gilt, ist der Kampf um die 5% hier ein Gradmesser für die bundesweite Stimmung. Eine Grundmandatsklausel gibt es nicht.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

In NRW werden Koalitionen geschmiedet, die oft als Blaupause für den Bund dienen. Aktuell regiert ein schwarz-grünes Bündnis, das zeigt, wie Industrieinteressen und Klimaschutz versöhnt werden können. Die Regierungsbildung im „Ständehaus“ erfordert diplomatisches Geschick, um die Interessen von Ruhrgebiet, Rheinland und Westfalen unter einen Hut zu bringen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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