Infratest dimap
WDR-Westpol
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
WDR-Westpol
1161 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 59,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Rhénanie-du-Nord-Westphalie von Infratest dimap vom 2. November 2023 führt CDU mit 35%. Dahinter liegen Grüne mit 18%, SPD mit 18%, AfD mit 14% und FDP mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 10% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 85 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,5 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Forsa würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Nordrhein-Westfalen einziehen: CDU mit 75 Abgeordneten, SPD mit 34 Abgeordneten, AfD mit 32 Abgeordneten, Grüne mit 26 Abgeordneten und Die Linke mit 14 Abgeordneten.
Das bevölkerungsreichste Bundesland wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Bei 128 Wahlkreisen ist der Landtag in Düsseldorf mit mindestens 181 Sitzen einer der größten in Europa. Die hohe Anzahl an Direktmandaten führt oft zu vielen Überhang- und Ausgleichsmandaten, was die Gesamtzahl der Abgeordneten auf über 200 ansteigen lassen kann.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist die einzige Hürde für den Einzug. Da NRW als „Herzkammer“ der Sozialdemokratie und gleichzeitig als industrielles Zentrum gilt, ist der Kampf um die 5% hier ein Gradmesser für die bundesweite Stimmung. Eine Grundmandatsklausel gibt es nicht.
In NRW werden Koalitionen geschmiedet, die oft als Blaupause für den Bund dienen. Aktuell regiert ein schwarz-grünes Bündnis, das zeigt, wie Industrieinteressen und Klimaschutz versöhnt werden können. Die Regierungsbildung im „Ständehaus“ erfordert diplomatisches Geschick, um die Interessen von Ruhrgebiet, Rheinland und Westfalen unter einen Hut zu bringen.