Infratest dimap
WDR-Westpol
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
WDR-Westpol
1165 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet in 341 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 59,1% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Nordrhein-Westfalen von Infratest dimap führt CDU mit 39%. Es folgen SPD mit 16%, Grüne mit 15%, AfD mit 14%, Die Linke mit 7%, BSW mit 3% und FDP mit 3%. Sonstige Parteien erreichen 3% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score 84 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt bei 5%.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Nordrhein-Westfalen einziehen: CDU mit 77 Abgeordneten, SPD mit 32 Abgeordneten, Grüne mit 30 Abgeordneten, AfD mit 28 Abgeordneten und Die Linke mit 14 Abgeordneten.
Das bevölkerungsreichste Bundesland wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Bei 128 Wahlkreisen ist der Landtag in Düsseldorf mit mindestens 181 Sitzen einer der größten in Europa. Die hohe Anzahl an Direktmandaten führt oft zu vielen Überhang- und Ausgleichsmandaten, was die Gesamtzahl der Abgeordneten auf über 200 ansteigen lassen kann.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist die einzige Hürde für den Einzug. Da NRW als „Herzkammer“ der Sozialdemokratie und gleichzeitig als industrielles Zentrum gilt, ist der Kampf um die 5% hier ein Gradmesser für die bundesweite Stimmung. Eine Grundmandatsklausel gibt es nicht.
In NRW werden Koalitionen geschmiedet, die oft als Blaupause für den Bund dienen. Aktuell regiert ein schwarz-grünes Bündnis, das zeigt, wie Industrieinteressen und Klimaschutz versöhnt werden können. Die Regierungsbildung im „Ständehaus“ erfordert diplomatisches Geschick, um die Interessen von Ruhrgebiet, Rheinland und Westfalen unter einen Hut zu bringen.