Infratest dimap
WDR-Westpol
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
WDR-Westpol
1164 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet in 283 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Infratest dimap würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 53,6% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Nordrhein-Westfalen von Infratest dimap führt CDU mit 35%. Es folgen SPD mit 20%, AfD mit 15%, Grüne mit 13%, Die Linke mit 6% und FDP mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 7% der Stimmen.
Infratest dimap erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Infratest dimap zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Infratest dimap würden voraussichtlich 5 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Nordrhein-Westfalen einziehen: CDU mit 71 Abgeordneten, SPD mit 41 Abgeordneten, AfD mit 31 Abgeordneten, Grüne mit 26 Abgeordneten und Die Linke mit 12 Abgeordneten.
Das bevölkerungsreichste Bundesland wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Bei 128 Wahlkreisen ist der Landtag in Düsseldorf mit mindestens 181 Sitzen einer der größten in Europa. Die hohe Anzahl an Direktmandaten führt oft zu vielen Überhang- und Ausgleichsmandaten, was die Gesamtzahl der Abgeordneten auf über 200 ansteigen lassen kann.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist die einzige Hürde für den Einzug. Da NRW als „Herzkammer“ der Sozialdemokratie und gleichzeitig als industrielles Zentrum gilt, ist der Kampf um die 5% hier ein Gradmesser für die bundesweite Stimmung. Eine Grundmandatsklausel gibt es nicht.
In NRW werden Koalitionen geschmiedet, die oft als Blaupause für den Bund dienen. Aktuell regiert ein schwarz-grünes Bündnis, das zeigt, wie Industrieinteressen und Klimaschutz versöhnt werden können. Die Regierungsbildung im „Ständehaus“ erfordert diplomatisches Geschick, um die Interessen von Ruhrgebiet, Rheinland und Westfalen unter einen Hut zu bringen.