Mentefactum
Rheinische Post
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Rheinische Post
1003 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen findet in 261 Tagen statt.
Basierend auf der Projektion von Mentefactum würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 53,6% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Nordrhein-Westfalen von Mentefactum führt CDU mit 31%. Es folgen Grüne mit 21%, SPD mit 20%, AfD mit 10%, FDP mit 10% und Die Linke mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 4% der Stimmen.
Mentefactum erreicht im PolitPro Score ? von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Mentefactum zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um Prozentpunkte ab.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt bei 5%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Mentefactum würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Parlament von Nordrhein-Westfalen einziehen: CDU mit 58 Abgeordneten, Grüne mit 39 Abgeordneten, SPD mit 37 Abgeordneten, AfD mit 19 Abgeordneten, FDP mit 19 Abgeordneten und Die Linke mit 9 Abgeordneten.
Das bevölkerungsreichste Bundesland wählt nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht. Bei 128 Wahlkreisen ist der Landtag in Düsseldorf mit mindestens 181 Sitzen einer der größten in Europa. Die hohe Anzahl an Direktmandaten führt oft zu vielen Überhang- und Ausgleichsmandaten, was die Gesamtzahl der Abgeordneten auf über 200 ansteigen lassen kann.
Die Fünf-Prozent-Hürde ist die einzige Hürde für den Einzug. Da NRW als „Herzkammer“ der Sozialdemokratie und gleichzeitig als industrielles Zentrum gilt, ist der Kampf um die 5% hier ein Gradmesser für die bundesweite Stimmung. Eine Grundmandatsklausel gibt es nicht.
In NRW werden Koalitionen geschmiedet, die oft als Blaupause für den Bund dienen. Aktuell regiert ein schwarz-grünes Bündnis, das zeigt, wie Industrieinteressen und Klimaschutz versöhnt werden können. Die Regierungsbildung im „Ständehaus“ erfordert diplomatisches Geschick, um die Interessen von Ruhrgebiet, Rheinland und Westfalen unter einen Hut zu bringen.