Aktuelle Sonntagsfrage zum Stortingsvalg in Norwegen (Norstat, 18. Mai 2026)

11. Mai 2026 - 18. Mai 2026

1000 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Norwegen: 2029

Die nächste Parlamentswahl in Norwegen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Aktuelle Regierung in Norwegen ohne Mehrheit im Storting

Basierend auf der Projektion von Norstat würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 23,7% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Norstat?

In der Sonntagsfrage für Norwegen von Norstat führt Fremskrittspartiet mit 31,4%. Es folgen Arbeiderpartiet mit 21,1%, Høyre mit 16,1%, Rødt mit 7,1%, Senterpartiet mit 5,2%, Sosialistisk Venstreparti mit 4,7%, De Grønne mit 4,4%, Kristelig Folkeparti mit 3,8%, Venstre mit 2,7%, INP mit 1%, Norgesdemokratene mit 0,8% und Pensjonistpartiet mit 0,5%. Sonstige Parteien erreichen 1,2% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Norstat?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für die Stortingswahl in Norwegen liegt bei 4%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • FrP
    ??%
  • Ap
    ??%
  • H
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • FrP
    ??%
  • Ap
    ??%
  • H
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • R
    ??%
  • Sp
    ??%
  • SV
    ??%
  • MDG
    ??%
  • KrF
    ??%
  • V
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Fremskrittspartiet + Høyre
Mitte-rechts
53,3%
Fremskrittspartiet + Rødt + Senterpartiet + Sosialistisk Venstreparti
Mitte-rechts
53,3%
Arbeiderpartiet + Høyre + Senterpartiet + De Grønne
Mitte-links
52,1%
Fremskrittspartiet + Rødt + Senterpartiet
Mitte-rechts
48,5%
Fremskrittspartiet + Rødt + Sosialistisk Venstreparti
Mitte-rechts
47,9%
Arbeiderpartiet + Høyre + Senterpartiet
Mitte-links
47,3%
Arbeiderpartiet + Høyre + De Grønne
Mitte-links
46,7%
Arbeiderpartiet
Mitte-links
23,7%

Parlamentszusammensetzung laut Norstat

Nach den aktuellen Daten von Norstat würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Storting von Norwegen einziehen: Fremskrittspartiet mit 59 Abgeordneten, Arbeiderpartiet mit 40 Abgeordneten, Høyre mit 31 Abgeordneten, Rødt mit 14 Abgeordneten, Senterpartiet mit 9 Abgeordneten, Sosialistisk Venstreparti mit 8 Abgeordneten und De Grønne mit 8 Abgeordneten.

Das Wahlsystem für die Stortingswahl in Norwegen

Das norwegische Parlament, das Storting, besteht aus 169 Abgeordneten, die alle vier Jahre gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das in 19 Wahlbezirken (entsprechend den traditionellen Provinzen/Fylker] durchgeführt wird. Von den 169 Sitzen werden 150 als Distriktmandate direkt in den Wahlbezirken vergeben. Die restlichen 19 Sitze sind Ausgleichsmandate (utjevningsmandater], eines für jeden Wahlbezirk, um eine landesweite Verhältnismäßigkeit zwischen Stimmenanteil und Sitzverteilung herzustellen. Eine Besonderheit ist, dass das Storting für die gesamte vierjährige Amtszeit gewählt wird – vorzeitige Neuwahlen sind nach der norwegischen Verfassung nicht möglich.

Sperrklausel und Hürden

Für den Gewinn von Distriktmandaten gibt es in Norwegen keine feste prozentuale Sperrklausel; hier zählt das Ergebnis im jeweiligen Wahlbezirk. Um jedoch an der Verteilung der 19 Ausgleichsmandate teilzunehmen, muss eine Partei die landesweite Sperrklausel von 4% erreichen. Diese Hürde ist in der norwegischen Politik von enormer Bedeutung, da das Überspringen oder Scheitern an der 4%-Marke oft darüber entscheidet, welcher politische Block (Mitte-Links oder Mitte-Rechts] eine Mehrheit im Storting bilden kann.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Norwegen praktiziert den sogenannten „negativen Parlamentarismus“. Das bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine formale Vertrauensabstimmung im Parlament gewinnen muss; es reicht aus, dass keine Mehrheit im Storting aktiv gegen sie stimmt. Dies begünstigt die Bildung von Minderheitsregierungen, die in Norwegen sehr verbreitet sind. Diese Regierungen stützen sich auf feste Vereinbarungen mit Unterstützungsparteien im Parlament, um Haushalte und wichtige Gesetze zu verabschieden. Die politische Kultur ist stark auf Konsens und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg ausgerichtet.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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