Aktuelle Sonntagsfrage zum Stortingsvalg in Norwegen (Respons Analyse, 9. März 2026)

4. März 2026 - 9. März 2026

1000 Befragte

Nächste Parlamentswahl in Norwegen: 2029

Die nächste Parlamentswahl in Norwegen findet voraussichtlich im Jahr 2029 statt.

Aktuelle Regierung in Norwegen ohne Mehrheit im Storting

Basierend auf der Projektion von Respons Analyse würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 27,2% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Respons Analyse?

In der Sonntagsfrage für Norwegen von Respons Analyse führt Fremskrittspartiet mit 25,9%. Es folgen Arbeiderpartiet mit 24,3%, Høyre mit 18,8%, Rødt mit 7,3%, Senterpartiet mit 5%, Venstre mit 4,7%, Sosialistisk Venstreparti mit 4,5%, De Grønne mit 3,9% und Kristelig Folkeparti mit 3,8%. Sonstige Parteien erreichen 1,8% der Stimmen.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Respons Analyse?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel für die Stortingswahl in Norwegen liegt bei 4%.

PolitPro Analyse
Wahrscheinlichkeit einer absoluten Mehrheit
  • FrP
    ??%
  • Ap
    ??%
  • H
    ??%
Wahrscheinlichkeit für den Wahlsieg
  • FrP
    ??%
  • Ap
    ??%
  • H
    ??%
Wahrscheinlichkeit des Einzugs ins Parlament
  • R
    ??%
  • V
    ??%
  • SV
    ??%
  • MDG
    ??%
  • KrF
    ??%

Wie funktioniert die PolitPro Analyse?

Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.

Arbeiderpartiet + Høyre + Senterpartiet
Mitte-links
53,8%
Arbeiderpartiet + Høyre + Venstre
Mitte-links
53,3%
Fremskrittspartiet + Høyre
Mitte-rechts
50,3%
Arbeiderpartiet + Rødt + Senterpartiet + Sosialistisk Venstreparti + Venstre
Mitte-links
49,7%
Arbeiderpartiet + Høyre
Mitte-links
48,5%
Fremskrittspartiet + Rødt + Senterpartiet + Sosialistisk Venstreparti
Mitte-rechts
46,7%
Fremskrittspartiet + Rødt + Sosialistisk Venstreparti + Venstre
Mitte-rechts
46,2%
Arbeiderpartiet
Mitte-links
27,2%

Parlamentszusammensetzung laut Respons Analyse

Nach den aktuellen Daten von Respons Analyse würden voraussichtlich 7 Parteien die Sperrklausel überwinden und in das Storting von Norwegen einziehen: Fremskrittspartiet mit 49 Abgeordneten, Arbeiderpartiet mit 46 Abgeordneten, Høyre mit 36 Abgeordneten, Rødt mit 13 Abgeordneten, Senterpartiet mit 9 Abgeordneten, Venstre mit 8 Abgeordneten und Sosialistisk Venstreparti mit 8 Abgeordneten.

Das Wahlsystem für die Stortingswahl in Norwegen

Das norwegische Parlament, das Storting, besteht aus 169 Abgeordneten, die alle vier Jahre gewählt werden. Das Wahlsystem ist ein Verhältniswahlrecht, das in 19 Wahlbezirken (entsprechend den traditionellen Provinzen/Fylker] durchgeführt wird. Von den 169 Sitzen werden 150 als Distriktmandate direkt in den Wahlbezirken vergeben. Die restlichen 19 Sitze sind Ausgleichsmandate (utjevningsmandater], eines für jeden Wahlbezirk, um eine landesweite Verhältnismäßigkeit zwischen Stimmenanteil und Sitzverteilung herzustellen. Eine Besonderheit ist, dass das Storting für die gesamte vierjährige Amtszeit gewählt wird – vorzeitige Neuwahlen sind nach der norwegischen Verfassung nicht möglich.

Sperrklausel und Hürden

Für den Gewinn von Distriktmandaten gibt es in Norwegen keine feste prozentuale Sperrklausel; hier zählt das Ergebnis im jeweiligen Wahlbezirk. Um jedoch an der Verteilung der 19 Ausgleichsmandate teilzunehmen, muss eine Partei die landesweite Sperrklausel von 4% erreichen. Diese Hürde ist in der norwegischen Politik von enormer Bedeutung, da das Überspringen oder Scheitern an der 4%-Marke oft darüber entscheidet, welcher politische Block (Mitte-Links oder Mitte-Rechts] eine Mehrheit im Storting bilden kann.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Norwegen praktiziert den sogenannten „negativen Parlamentarismus“. Das bedeutet, dass eine Regierung bei ihrem Amtsantritt keine formale Vertrauensabstimmung im Parlament gewinnen muss; es reicht aus, dass keine Mehrheit im Storting aktiv gegen sie stimmt. Dies begünstigt die Bildung von Minderheitsregierungen, die in Norwegen sehr verbreitet sind. Diese Regierungen stützen sich auf feste Vereinbarungen mit Unterstützungsparteien im Parlament, um Haushalte und wichtige Gesetze zu verabschieden. Die politische Kultur ist stark auf Konsens und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg ausgerichtet.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

PolitPro bringt wissenschaftliche Daten und aktuelle Umfragewerte zusammen, um Politik für alle greifbar zu machen. Wir nutzen Datensätze aus führenden Forschungsprojekten und ergänzen sie durch eigene Recherchen, Analysen und Algorithmen. So machen wir komplexe politische Zusammenhänge für Alle verständlich und zugänglich. Unterstützt durch KI.

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