Market
Der Standard
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Der Standard
800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Oberösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Market würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 62,5% der Parlamentssitze erhalten.
In der Sonntagsfrage für Oberösterreich von Market führt ÖVP mit 38%. Es folgen FPÖ mit 22%, SPÖ mit 18%, GRÜNE mit 12%, NEOS mit 5% und MFG mit 4%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
Market erreicht im PolitPro Score 83 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Market zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,6 Prozentpunkte ab.
In 32% der Umfragen bewertet Market die Werte von SPÖ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 31% der Umfragen bewertet Market die Werte von MFG niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Oberösterreich liegt bei 4%.
Wahlumfragen sind keine Vorhersagen, sondern Momentaufnahmen mit statistischen Schwankungen. Um ein realistisches Bild zu erhalten, simulieren wir täglich 100.000 Wahlausgänge auf Basis des PolitPro Wahltrends im „Monte-Carlo-Verfahren“. Dabei berechnen wir typische Wählerwanderungen und politische Trends mit ein. Unser Algorithmus testet verschiedenste Szenarien – von kleinen Verschiebungen im Lager bis hin zu politischen Überraschungen – um die tatsächlichen Erfolgschancen der Parteien und Koalitionen zu ermitteln.
Nach den aktuellen Daten von Market würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Oberösterreichischen Landtag einziehen: ÖVP mit 22 Abgeordneten, FPÖ mit 13 Abgeordneten, SPÖ mit 10 Abgeordneten, GRÜNE mit 7 Abgeordneten, NEOS mit 2 Abgeordneten und MFG mit 2 Abgeordneten.
Der Oberösterreichische Landtag besteht aus 56 Mitgliedern und wird für eine im Vergleich ungewöhnlich lange Periode von sechs Jahren gewählt. Das Land nutzt ein Proporzsystem in der Landesregierung, was bedeutet, dass alle großen Parteien ab einer gewissen Stärke automatisch in der Regierung vertreten sind – eine gelebte Form der Konkordanzdemokratie.
Die Sperrklausel liegt bei 4% der landesweiten Stimmen. Da das Land industriell stark geprägt ist, spiegelt sich dies oft in einer klaren Verteilung zwischen wirtschaftsliberalen und arbeitnehmerorientierten Lagern wider, wobei die 4%-Hürde für neue Bewegungen eine signifikante Barriere darstellt.
Wie in Niederösterreich gilt auch in Oberösterreich das Proporzsystem für die Landesregierung. Alle großen Fraktionen stellen Landesräte. Um effektiv regieren zu können, bilden die stärksten Parteien jedoch eine Koalition mit einem gemeinsamen Arbeitsprogramm. Dies führt zur Situation, dass Parteien in der Regierung sitzen, aber im Landtag zur Opposition gehören können.