Aktuelle Sonntagsfrage zur Wahl in Oberösterreich (Spectra, 22. Juli 2017)

22. Juli 2017

800 Befragte

Nächste Landtagswahl in Oberösterreich: 2027

Die nächste Landtagswahl in Oberösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.

Landesregierungsbündnis in Oberösterreich behält stabile Mehrheit

Basierend auf der Projektion von Spectra würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 78,6% der Parlamentssitze erhalten.

Wer führt laut der Umfrage von Spectra?

In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Oberösterreich, erhoben von Spectra vom 22. Juli 2017, führt ÖVP mit 42%. Dahinter liegen FPÖ mit 34%, SPÖ mit 14%, GRÜNE mit 8% und NEOS mit 2%.

Qualitätscheck: Wie verlässlich ist die Prognose von Spectra?

Rechnerische Mehrheiten und Koalitionsoptionen

Sperrklausel

Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Oberösterreich liegt bei 4%.

ÖVP + FPÖ
Rechts
78,6%
ÖVP + SPÖ
Mitte-rechts
57,1%
FPÖ + SPÖ
Rechts
50,0%
ÖVP + GRÜNE
Mitte-rechts
50,0%
ÖVP
Rechts
42,9%

Parlamentszusammensetzung laut Spectra

Nach den aktuellen Daten von Spectra würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Oberösterreichischen Landtag einziehen: ÖVP mit 24 Abgeordneten, FPÖ mit 20 Abgeordneten, SPÖ mit 8 Abgeordneten und GRÜNE mit 4 Abgeordneten.

Das Wahlsystem bei Landtagswahlen in Oberösterreich

Der Oberösterreichische Landtag besteht aus 56 Mitgliedern und wird für eine im Vergleich ungewöhnlich lange Periode von sechs Jahren gewählt. Das Land nutzt ein Proporzsystem in der Landesregierung, was bedeutet, dass alle großen Parteien ab einer gewissen Stärke automatisch in der Regierung vertreten sind – eine gelebte Form der Konkordanzdemokratie.

Sperrklausel und Hürden

Die Sperrklausel liegt bei 4% der landesweiten Stimmen. Da das Land industriell stark geprägt ist, spiegelt sich dies oft in einer klaren Verteilung zwischen wirtschaftsliberalen und arbeitnehmerorientierten Lagern wider, wobei die 4%-Hürde für neue Bewegungen eine signifikante Barriere darstellt.

Regierungsbildung und Koalitionstraditionen

Wie in Niederösterreich gilt auch in Oberösterreich das Proporzsystem für die Landesregierung. Alle großen Fraktionen stellen Landesräte. Um effektiv regieren zu können, bilden die stärksten Parteien jedoch eine Koalition mit einem gemeinsamen Arbeitsprogramm. Dies führt zur Situation, dass Parteien in der Regierung sitzen, aber im Landtag zur Opposition gehören können.

Quellen der Daten und Infos

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