Spectra
OÖNachrichten
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
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800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Oberösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Spectra würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 78,6% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Oberösterreich, erhoben von Spectra vom 22. Juli 2017, führt ÖVP mit 42%. Dahinter liegen FPÖ mit 34%, SPÖ mit 14%, GRÜNE mit 8% und NEOS mit 2%.
Spectra erreicht im PolitPro Score 80 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Spectra zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,3 Prozentpunkte ab.
In 29% der Umfragen bewertet Spectra die Werte von FPÖ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 29% der Umfragen bewertet Spectra die Werte von GRÜNE niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 37% der Umfragen bewertet Spectra die Werte von NEOS niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Oberösterreich liegt bei 4%.
Nach den aktuellen Daten von Spectra würden voraussichtlich 4 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Oberösterreichischen Landtag einziehen: ÖVP mit 24 Abgeordneten, FPÖ mit 20 Abgeordneten, SPÖ mit 8 Abgeordneten und GRÜNE mit 4 Abgeordneten.
Der Oberösterreichische Landtag besteht aus 56 Mitgliedern und wird für eine im Vergleich ungewöhnlich lange Periode von sechs Jahren gewählt. Das Land nutzt ein Proporzsystem in der Landesregierung, was bedeutet, dass alle großen Parteien ab einer gewissen Stärke automatisch in der Regierung vertreten sind – eine gelebte Form der Konkordanzdemokratie.
Die Sperrklausel liegt bei 4% der landesweiten Stimmen. Da das Land industriell stark geprägt ist, spiegelt sich dies oft in einer klaren Verteilung zwischen wirtschaftsliberalen und arbeitnehmerorientierten Lagern wider, wobei die 4%-Hürde für neue Bewegungen eine signifikante Barriere darstellt.
Wie in Niederösterreich gilt auch in Oberösterreich das Proporzsystem für die Landesregierung. Alle großen Fraktionen stellen Landesräte. Um effektiv regieren zu können, bilden die stärksten Parteien jedoch eine Koalition mit einem gemeinsamen Arbeitsprogramm. Dies führt zur Situation, dass Parteien in der Regierung sitzen, aber im Landtag zur Opposition gehören können.