Unique Research
Kronen Zeitung
Um Parteien vergleichbar zu machen, zeigen wir mit den Symbolen die politische Ausrichtung einer Partei an. Die Kategorien dienen zur groben Einordnung für einen schnellen Überblick. Genauere Informationen zu den politischen Standpunkten findest du auf den Unterseiten der Parteien.
Kronen Zeitung
800 Befragte
Die nächste Landtagswahl in Oberösterreich findet voraussichtlich im Jahr 2027 statt.
Basierend auf der Projektion von Unique Research würden die amtierenden Regierungsparteien derzeit 58,9% der Parlamentssitze erhalten.
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Wahl in Oberösterreich, erhoben von Unique Research vom 8. September 2022, führt FPÖ mit 29%. Dahinter liegen ÖVP mit 28%, SPÖ mit 18%, GRÜNE mit 13%, MFG mit 6% und NEOS mit 5%. Sonstige Parteien erreichen 1% der Stimmen.
Unique Research erreicht im PolitPro Score 87 von 100 Punkten.
Im Schnitt weichen die Umfragewerte von Unique Research zwischen Vorwahlumfrage und Wahlergebnis um 1,3 Prozentpunkte ab.
In 28% der Umfragen bewertet Unique Research die Werte von FPÖ höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 44% der Umfragen bewertet Unique Research die Werte von MFG höher als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
In 27% der Umfragen bewertet Unique Research die Werte von SPÖ niedriger als der PolitPro Wahltrend aller Institute.
Die Sperrklausel zur Landtagswahl in Oberösterreich liegt bei 4%.
Nach den aktuellen Daten von Unique Research würden voraussichtlich 6 Parteien die Sperrklausel überwinden und in den Oberösterreichischen Landtag einziehen: FPÖ mit 17 Abgeordneten, ÖVP mit 16 Abgeordneten, SPÖ mit 10 Abgeordneten, GRÜNE mit 7 Abgeordneten, MFG mit 3 Abgeordneten und NEOS mit 3 Abgeordneten.
Der Oberösterreichische Landtag besteht aus 56 Mitgliedern und wird für eine im Vergleich ungewöhnlich lange Periode von sechs Jahren gewählt. Das Land nutzt ein Proporzsystem in der Landesregierung, was bedeutet, dass alle großen Parteien ab einer gewissen Stärke automatisch in der Regierung vertreten sind – eine gelebte Form der Konkordanzdemokratie.
Die Sperrklausel liegt bei 4% der landesweiten Stimmen. Da das Land industriell stark geprägt ist, spiegelt sich dies oft in einer klaren Verteilung zwischen wirtschaftsliberalen und arbeitnehmerorientierten Lagern wider, wobei die 4%-Hürde für neue Bewegungen eine signifikante Barriere darstellt.
Wie in Niederösterreich gilt auch in Oberösterreich das Proporzsystem für die Landesregierung. Alle großen Fraktionen stellen Landesräte. Um effektiv regieren zu können, bilden die stärksten Parteien jedoch eine Koalition mit einem gemeinsamen Arbeitsprogramm. Dies führt zur Situation, dass Parteien in der Regierung sitzen, aber im Landtag zur Opposition gehören können.