Umfrage und Ergebnisse

Soll Österreich mehr in das Bundesheer investieren, um den Aufbauplan 2032+ zu erreichen?

Ja
44
Nein
48
Weiß nicht
8

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 3. Januar 2026 bis 8. Januar 2026.

258 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Soll Österreich mehr in das Bundesheer investieren, um den Aufbauplan 2032+ zu erreichen?" antworteten 44% mit "Ja", 48% mit "Nein" und 8% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 258 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 3. Januar 2026 - 8. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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🚀 Positive Bilanz für das Bundesheer

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) strahlt: Das Bundesheer ist auf Kurs zum Aufbauplan 2032+. Über 1200 junge Leute starten die Ausbildung als Offizier oder Unteroffizier, 700 Zivilstellen sind voll besetzt, freiwillige Austritte sinken. Große Käufe wie 12 Kampfflugzeuge für 1,5 Milliarden Euro, Drohnen und Radarsysteme treiben die Modernisierung voran. 426 Millionen flossen in Infrastruktur, rund die Hälfte für Reformen wie 'Mission Vorwärts'. Tanner: 'Richtung und Geschwindigkeit stimmen.' Das motiviert die Truppe enorm.

💰 Millioneninvestitionen mit Haken

Das Geld fließt reichlich: 315 Drohnen, IVECO-Transporter, Gefechtsanzüge und eine Drohnenabwehrbatterie für 200 Millionen. Soldaten sichern Wien bis März 2026 mit 100 Mann, weltweit 600 im Einsatz – Kosovo, Bosnien, Libanon. Entminungsdienst räumte 28,5 Tonnen Kriegsmaterial. Doch Tanner warnt: Die Koordination von Einkäufen und Bau muss klappen, damit neue Systeme reibungslos laufen. Durchschnittlich 505 Soldaten im Sicherheitseinsatz, fast 170.000 Personentage – das Heer zeigt Präsenz.

⚠️ FPÖ warnt vor Realitätsverlust

Nicht alle teilen Tanners Optimismus. FPÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberger nennt es Wunschdenken: Ohne Wehrpflichtverlängerung und mehr Übungen kein echtes Milizheer. Der Bericht der Wehrdienstkommission fehlt, Finanzrahmen 2027-29 reicht nicht für vollen Ausbau. Investitionen begünstigen Luftwaffe zulasten Landstreitkräfte, 2-Prozent-BIP-Ziel fern. Reifenberger fordert Taten bis zum 20. Jänner: 'Ohne verfassungskonformes Heer keine Verteidigung.' Die Debatte kocht.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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