Umfrage und Ergebnisse

Sollte Österreich Milliarden in Quantentechnologie investieren, um eine führende Rolle in der globalen Tech-Zukunft zu spielen?

Ganz klar dafür
37
Eher dafür
29
Neutral
14
Eher dagegen
18
Ganz klar dagegen
2

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 12. März 2026 bis 17. März 2026.

435 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Sollte Österreich Milliarden in Quantentechnologie investieren, um eine führende Rolle in der globalen Tech-Zukunft zu spielen?" antworteten 37% mit "Ganz klar dafür", 29% mit "Eher dafür", 14% mit "Neutral", 18% mit "Eher dagegen" und 2% mit "Ganz klar dagegen".

Die Umfrage wurde unter 435 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 12. März 2026 - 17. März 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Ganz klar dafür

Forschung an jeglichen zukünftigen Technologien ist wichtig und richtig, wenn wir mit führenden Technationen wie den USA und China Schritt halten wollen.

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🚀 Wien setzt auf Quanten-Zukunft: Neues Zentrum in Neu-Marx

Die österreichische Hauptstadt unternimmt einen mutigen Schritt in die Zukunft der Hochtechnologie: In Wien Neu-Marx soll ein brandneues Quantentechnologie-Zentrum entstehen. Bürgermeister Michael Ludwig stellte das ambitionierte Vorhaben heute vor, das Forschung, Unternehmen und Start-ups eng vernetzen soll. Ziel ist es, Wiens Rolle als führender Standort in der Quantenforschung weiter auszubauen und wissenschaftliche Erkenntnisse zügig in praktische Anwendungen zu überführen. Das Zentrum, dessen Fertigstellung für 2033 geplant ist, wird sich in unmittelbarer Nähe zum Life Science Center Vienna und dem Vienna Biocenter befinden. Diese strategische Positionierung ermöglicht eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Quantentechnologie, Künstlicher Intelligenz und Biowissenschaften, um innovative Lösungen für globale Herausforderungen zu entwickeln.

💰 Österreichs Milliarden-Investition in die Quantenwelt

Das neue Zentrum ist Teil einer umfassenderen nationalen Strategie: Mit der Initiative „Quantum Austria“ investiert Österreich bis 2026 insgesamt 107 Millionen Euro in Quantenforschung und -technologien. Diese Mittel aus dem EU-Aufbauplan NextGenerationEU sollen sowohl die Grundlagenforschung als auch die Entwicklung praxisnaher Anwendungen stärken. Die Abwicklung übernehmen die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Wissenschaftsfonds (FWF). Ergänzend dazu fördert der Exzellenzcluster „Quantum Science Austria“ (quantA), ein Zusammenschluss führender österreichischer Forschungseinrichtungen, seit 2023 die Grundlagenforschung mit einem Budget von 21 Millionen Euro. Projekte im Rahmen von Quantum Austria müssen bis März 2026 abgeschlossen sein, was den aktuellen Fokus auf schnelle Ergebnisse unterstreicht.

🌐 Wien als Drehscheibe: Quanten-Power im Herzen Europas

Wien hat sich längst als internationales Zentrum für Quantentechnologie etabliert, gestützt auf eine lange Tradition exzellenter Forschung an Universitäten und Instituten wie der Universität Wien oder der TU Wien. Mit dem geplanten Zentrum in Neu-Marx und den nationalen Förderprogrammen wie „Quantum Austria“ positioniert sich die Stadt noch stärker. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer europaweiten Offensive: Ein „Quantum Act“ wird voraussichtlich 2026 auf europäischer Ebene eingeführt, um die Bemühungen zu bündeln und den Übergang von der Forschung zum Markt zu beschleunigen. Die globale Quantenindustrie bewegt sich von der reinen Theorie hin zu konkreter Ingenieursarbeit und kommerziellen Anwendungen. Wien spielt dabei eine Schlüsselrolle, um Österreich und Europa an der Spitze dieser technologischen Revolution zu halten.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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