Umfrage und Ergebnisse

Welche Energiequelle sollte in Österreich künftig dominieren?

Wasserkraft
31
Erneuerbare mischen
55
Gas überbrücken
13
Weiß nicht
1

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 28. Dezember 2025 bis 2. Januar 2026.

304 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Welche Energiequelle sollte in Österreich künftig dominieren?" antworteten 31% mit "Wasserkraft", 55% mit "Erneuerbare mischen", 13% mit "Gas überbrücken" und 1% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 304 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 28. Dezember 2025 - 2. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

⚡ Stromrevolution bis 2030 geplant

Österreich steckt mitten in der Energiewende. Das Ziel: Bis 2030 soll der gesamte Strombedarf national bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen kommen. Dafür plant das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) den Zubau von 27 Terawattstunden – verteilt auf 11 TWh Photovoltaik, 10 TWh Windkraft, 5 TWh Wasserkraft und 1 TWh Biomasse. Aktuell deckt Wasserkraft über die Hälfte des Stroms, Wind knapp 10 Prozent, Solar erst 3 Prozent. Der Gesamtenergiebedarf liegt bei 43 Prozent erneuerbar, vor allem durch Wasser und Biomasse.

🌊 Wasserkraft stark, aber Grenzen nah

Wasserkraft ist Österreichs Energieheld: Sie liefert rund 46 Prozent des Stroms und nutzt Alpenflüsse effizient. Doch der Ausbau ist begrenzt durch Naturschutz und bestehende Anlagen. Der Rest kommt aus Importen oder fossilen Quellen wie Gas und Kohle, die 57 Prozent des Energiebedarfs ausmachen – teuer und klimaschädlich. Herausforderung: Verkehr und Wärme hängen noch stark an Öl und Gas. Bis 2030 muss der erneuerbare Anteil auf 57 Prozent steigen, langfristig bis 2040 Klimaneutralität.

☀️ Wind und Solar müssen nachziehen

Photovoltaik und Windkraft wachsen rasant, um Lücken zu schließen. Solar muss sich verfünffachen, Wind verdoppeln – ambitioniert, aber machbar durch EU-Green-Deal und nationale Pläne. Probleme: Wetterschwankungen erfordern Speicher und Netzausbau, plus Akzeptanz in der Bevölkerung. Österreich liegt EU-weit auf Platz 5 bei Erneuerbaren. Experten sehen vollständig erneuerbare Versorgung bis 2050 realistisch, wenn Effizienz steigt und Verbrauch halbiert wird.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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