Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte der Pflegeberuf attraktiver gemacht werden?

Höhere Löhne
62
Bessere Arbeitszeiten
18
Mehr Ausbildungsplätze
16
Weiß nicht
3

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 1. Januar 2026 bis 6. Januar 2026.

324 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte der Pflegeberuf attraktiver gemacht werden?" antworteten 62% mit "Höhere Löhne", 18% mit "Bessere Arbeitszeiten", 16% mit "Mehr Ausbildungsplätze" und 3% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 324 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 1. Januar 2026 - 6. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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Debatte: Meinungen und Standpunkte aus der Community

Einordnung: Kontext und politische Hintergründe

🚨 Akuter Fachkräftemangel belastet Pflege

In Österreich kämpft die Pflegebranche mit einem wachsenden Mangel an Fachkräften. Bis 2030 fehlen schätzungsweise 50.000 Pflegekräfte, vor allem durch Alterung der Belegschaft und steigenden Bedarf in Altenheimen und Krankenhäusern. Aktuell arbeiten rund 130.000 Menschen in der Pflege, doch der Ausstoß an Absolventen reicht nicht aus. Schichtarbeit, emotionale Belastung und hohe Verantwortung machen den Beruf hart. Der Status quo zeigt: Trotz Tarifverträgen liegt das Durchschnittsgehalt bei 3.200 Euro brutto monatlich, was viele abschreckt. Viele Kliniken sind unterbesetzt, was zu Überlastung führt.

💰 Bessere Löhne und Benefits gefordert

Aktuelle Regelungen in Österreich sehen einen Mindestlohn für Pflegefachkräfte vor, der kürzlich angehoben wurde, doch Kritiker fordern mehr. Zusatzleistungen wie flexible Schichten, Kinderbetreuungszuschüsse und Firmenwohnungen könnten helfen. Studien zeigen: 90 Prozent der Pflegenden sehen ausreichende Personalausstattung als Schlüssel zur Attraktivität. Beispiele aus der Praxis umfassen Pilotprojekte mit Vier-Tage-Woche oder Dienstwagen. Digitalisierung soll Bürokratie abbauen und mehr Zeit für Patienten schaffen. Dennoch bleibt die Work-Life-Balance prekär, mit oft unvorhersehbaren Diensten.

🔄 Imagewandel und Kompetenzerweiterung nötig

Um den Pflegeberuf attraktiver zu machen, plädieren Experten für ein positives Berufsbild durch Kampagnen und Schülerprojekte. Mehr Autonomie, wie erweiterte Befugnisse im Wundmanagement, steigert Motivation. Interkulturelles Management und Weiterbildungen binden Personal. Derzeit fördert das Gesundheitsministerium Ausbildungsplätze, doch Bürokratieabbau steht aus. Öffentliche Anerkennung und Benefits wie Essenszuschüsse oder Fitnessangebote wirken motivierend. Gemeinsam von Politik, Arbeitgebern und Verbänden könnte der Mangel gemindert werden, um eine alternde Gesellschaft zu versorgen.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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