Umfrage und Ergebnisse

Wie sollte die Körperschaftsteuer gestaltet werden?

Senkung
31
Erhöhung
16
Gestaffelt
40
Weiß nicht
12

Umfrage beendet

Umfragezeitraum 7. Januar 2026 bis 12. Januar 2026.

316 Teilnehmer

Umfrage in der PolitPro Community

Informationen zur Umfrage

In der PolitPro Community Umfrage "Wie sollte die Körperschaftsteuer gestaltet werden?" antworteten 31% mit "Senkung", 16% mit "Erhöhung", 40% mit "Gestaffelt" und 12% mit "Weiß nicht".

Die Umfrage wurde unter 316 Nutzern der PolitPro App im Zeitraum von 7. Januar 2026 - 12. Januar 2026 durchgeführt.

Repräsentative Hochrechnung für die wahlberechtigte Bevölkerung. Die Daten wurden mittels MRP-Modellierung auf Basis amtlicher Strukturdaten (Demografie & Parteipräferenz) und des PolitPro Community Panels berechnet. Fehlertoleranz von ± 2,5 %.

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💼 Was ist die Körperschaftsteuer genau?

Die Körperschaftsteuer trifft in Österreich Kapitalgesellschaften wie GmbHs oder AGs. Sie wird auf den Gewinn erhoben und beträgt derzeit 23 Prozent. Anders als bei Einzelunternehmern oder Personengesellschaften, die Einkommensteuer zahlen, gilt hier ein einheitlicher Satz. Ziel ist es, Unternehmensgewinne zu besteuern, ohne die Rechtsform zu benachteiligen. In Österreich gibt es keine Gewerbesteuer wie in Deutschland, stattdessen fließt der Großteil über diese Steuer. Viele Firmen nutzen Tricks wie Verlustvorträge, um die Belastung zu mindern. Doch der internationale Druck wächst: Länder wie Irland locken mit nur 12,5 Prozent.

📈 Herausforderungen für österreichische Firmen

Österreichs 23-Prozent-Satz liegt über dem EU-Durchschnitt von rund 21 Prozent und macht den Standort teuer. Daten des BMF zeigen: 2023 zahlten Körperschaften 12,6 Milliarden Euro Steuern auf 55 Milliarden Euro Gewinn. Kleine und mittlere Unternehmen klagen über Wettbewerbsnachteile gegenüber Ländern mit niedrigeren Sätzen. Investitionen stocken – laut WIFO-Studie fehlen jährlich Milliarden, weil Firmen ins Ausland abwandern. Gleichzeitig drücken Defizite den Haushalt: Die Steuer bringt Einnahmen, deckt aber nicht die Lücken in Infrastruktur und Digitalisierung. Personengesellschaften bleiben oft günstiger besteuert.

⚖️ Aktuelle Regeln und Reformdebatten

Seit 2022 gilt der einheitliche Satz von 23 Prozent, nach Senkungen von früher 25 Prozent. Verluste können unbegrenzt vorgetragen werden, was Planungssicherheit schafft. Die EU fordert Harmonisierung, Österreich prüft Anpassungen. Eine Studie der WU Wien schlägt vor: Senkung auf 20 Prozent könnte 10 Milliarden Euro Investitionen anregen, ohne Haushaltslöcher. Kritiker warnen vor Einnahmeverlusten von 2 Milliarden jährlich. Die Debatte dreht sich um Balance: Attraktivität steigern, ohne Soziales zu kürzen. Bisher keine konkreten Pläne, aber Druck aus Wirtschaft wächst.

Quellen der Daten und Infos

PolitPro

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